14 Gedanken zu “Neues aus dem Kitschkatalog

  1. Katalog S. 267, Rubrik „Heile Welt“. Käufer dieser Inszenierung kauften auch: Nutella, Pampers und Kaffee Hag. Und eine Ergo Versicherung.

  2. Die „Käufer“ dieser Inszenierung hatten Tränen in den Augen und sahen weniger den Spot als viel mehr die eigene Erinnerung an diese Situation.

  3. Herr Stoltenow mag etwas nicht, was die Bundeswehr produziert hat. It’s a Christmas miracle. Aber auf Dauer auch ziemlich langweilig…

  4. Ich fand es gut!

    Und war betrübt, dass es, laut Ausage vom BW Team zu lang fürs TV sein soll!

    Armes Deutschland!

  5. @Thomas: Ob ich etwas mag, ist a) unerheblich und b) definitiv nicht davon abhängig, wer es produziert hat.

    @Soehnke: Es ist nicht zu lang für TV (abgesehen davon, dass es insgesamt etwas zu lang ist), sondern zu teuer. Und das wiederum heißt eigentlich, dass es niemand im Ministerium für wert befindet, es im TV auszustrahlen.

    Und jetzt sagt mir nochmal, mir würde etwas nicht gefallen.

  6. Ich mag den Film, weil ich als Angehörige viele der Szenen und auch die Gefühle dazu kenne. Ich empfinde den Film als kleines Dankeschön und Wertschätzung, weil er zeigt, dass auch unser „Einsatz“ gesehen wird und einen Wert hat. Wir halten das Zuhause zusammen und geben den Rückhalt, den es aus der Öffentlichkeit oft nicht gibt. Dieser „Einsatz“ ist weniger gefährlich und schwer als der unser Soldaten, aber eben auch nicht immer leicht. Ich würde mir wünschen, der Film würde in gekürzter Version im TV gezeigt.

  7. @ MarkusS: Ganz klares JA! “ Käufer dieser Inszenierung kauften auch:
    Nutella, Pampers und Kaffee Hag. Und eine Ergo Versicherung.“ABER: Sagen wir nicht immer: Die Bundeswehr ist der Spiegel der Gesellschaft?
    Ist es also wirklich sooo schlecht, was die Macher des Spots da fabriziert haben? Haben sie nicht genau das getan, was wir immer monieren, wenn wir über
    die PR der Bundeswehr sprechen? Insofern, denke ich, haben die Produzenten hier eine
    Zielgruppe angesprochen die passt. Gut: Der Spot ist eindeutig zu lang um ihn einer breiten Masse auch im fernsehen zu präsentieren. Auch gut: Hier werden Klischees bedient die
    in mancher Hinsicht fragwürdig sein können. Aber auch hier die Frage: Ist es wirklich schlecht einen solchen
    „Vorstoß“ zu wagen um Aufmerksamkeit zu erzielen?! Ich denke : Nein. Denn leider zeigt sich auch hier wieder der gravierende Mangel in der Kommunikation des BMVg. Wenn die
    Führung der Bundeswehr wirklich wollte (und da gebe ich Sascha Stoltenow vollkemmen recht) das dieses Produkt einer breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, dann hätte sie
    vorab ein klares Konzept präsentiert. Leider ist dies wieder einmal gescheitert. Schade drum… Denn die Macher dieses Spots haben sich#
    ganz sicher von guten Vorsätzen leiten lassen.Das allein verdient meiner Meinung nach schon Respekt un Anerkennung. Und wer die Abläufe
    und Verfahrensweisen der heutigen PR der Bundeswehr kennt, der weis, welche Anstrengungen es erfordert ein solches Produkt schon allein auf den
    Web-seiten der Bundeswehr zu platzieren.

    Allerdings gebe ich all denen Recht, die behaupten es ist wieder einmal ein Stück ohne strategische Planung und Zielgruppen-orientierten
    Hintergrund. Schade, das verschiedene Stellen der Bundeswehr versuchen gutes zu tun ohne den „Segen“ der übergeordneten Führung im „vorab“ zu bekommen. Denn auch dieses Stück kommt zwar sehr emotional herüber, es kann aber den Eindruck seine „Zufälligkeit“ ohne jede Steuerung im PR-Sinne nicht verwischen…

  8. Ich finde es auch nicht so schlecht. Klar, etwas langatmig zu Beginn, das lässt sich sicher straffen. Aber wenn es immer heißt, dass man sich bei den Werbespots auch auf die emotionale Ebene begeben muss und sich andere Nationen zum Vorbild nimmt, dann kommt man um diesen „Kitschfaktor“ (wenn man es denn so nennen will) nicht herum. Das Ziel ist es, die Emotionen zu transportieren und dem Zuschauer so eine Art „Gänsehautfeeling“ zu verpassen. Ob das nun gelingt, ist die andere Frage. Aber gerade zu Weihnachten und mit dem Hintergrund der Auslandseinsätze und Familien/Freunde-Trennung ist das doch mal ein richtiger Ansatz. Wie gesagt: Etwas straffer und rascher auf den Punkt gebracht hätte sicher geholfen, dass es auch kompatibel mit dem Budget für eine Ausstrahlung geworden wäre. Aber dafür gibt´s ja Schnittprogramme.

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