Was würden Sie dem Minister sagen, was ihn fragen?

Liebe Leserinnen und Leser,

ich probiere jetzt mal etwas aus. In Computerspielen gibt es ja den „God-like Mode“, eine Einstellung, in der jeder unter Umgehung der geltenden Regeln alles tun kann, ohne das seine Spielfigur Schaden nimmt.

Meine Bitte: Was würden Sie – natürlich unter Umgehung des Dienstweges – tun, wenn Sie fünf Minuten Zeit hätten, um dem Verteidigungsminister zu sagen, was sich an der Kommunikationspolitik der Bundeswehr ändern müsste. Und was würden Sie tun, wenn Sie – im God-like Mode – eine Maßnahme umsetzen könnten. Konstruktive Antworten und Fragen bitte hier in den Kommentaren, oder gänzlich anonym auf meinem Formspring-Account.

Ich werde anschließend die Vorschläge zusammenfassen und in der kommenden Woche an das Ministerium weiterleiten.

18 Gedanken zu “Was würden Sie dem Minister sagen, was ihn fragen?

  1. „godlike on“

    Herr Minister,

    die Kommunikationspolitik der Bw ist ein Desaster und maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Einsätze nicht verstanden und unsere Soldaten nicht gelitten werden.

    sofortige Maßnahmen:
    1. Die Regierung legt regelmäßig einen kompletten ungeschönten Bericht über die Einsätze der BW vor. Dies wird im Rahmen einer Regierungserklärung bei Verlängerung der Mandate geschehen. Gleichzeitig muss es schriftlich einsehbar sein. Maßstab ist hier Kanada.

    2. Die EKTs müssen zu Combat Camera Team weiterentwickelt/vergrößert werden. Die Beiträge müssen für die Bevölkerung zeigbar(kein Militärkauderwelch) und exklusiv sein. Vorbild wäre bspw. der Pentagonchannel

    3. Einrichtung eines Nachrichtenkanals(BWTV) der für alle nutzbar ist. Möglich wäre dies durch streaming oder youtube.

    4. Senden auf allen Kanälen. Youtube, Facebook, flickr sollten jeden bekannt sein.

    5. Aufgabe der Angst vor der Bevölkerung. Presseoffze im Einsatz sollten unterstützen, nicht hemmen. Nur wenn die mil. Sicherheit gefährdet ist darf eingeschritten werden. Überall wo die Bw im Einsatz ist, sind Resourcen für embeded journalists vorzuhalten.

    6. Offiziere in Verantwortung(Oberst aufwärts) dürfen nicht länger versteckt werden sondern müssen Teil der Debatte werden. Vorbilder sind Petreaus, McChrystal von den Amis und Richards von den Briten. In ihren Äußerungen müssen sie frei sein, solange sie sie als persönliche Meinung deklarieren.

    Ausführung!

    „godlike-off“

    pi

  2. Komm: Youtube, embedded journalism und Blogs nutzen, um besser über Einsätze zu informieren. Die BW darf dabei auch ruhig zugeben, eine Armee zu sein.

    Maßnahmen:
    Beschaffung einer Staffel Kampfhubschrauber samt kampferfahrenen Besatzungen von Verbündeten und Stationierung derselben in Kundus als schnelle Eingreiftruppe. Situationen wie die Tanklasterbombardierung oder der wegen Feindfeuer vor laufender Kamera abgebrochene Brückenbau ließen sich durch beispielsweise AH64 aufdröseln und bewältigen. Sind uns die Kanadier nicht für die Leos dankbar?

    Drastische Verlängerung der Einsatzdauer insbesondere bei den Offizieren. Das Kontingent braucht erfahrene Leute mit Kontakten vor Ort und kann nicht aller paar Monate mit Neulingen von vorne anfangen.
    Behutsame Verlängerung der Einsatzdauer auch bei einfachen Soldaten, eventuell auf freiwilliger Basis.

    Überprüfung der Ausbildung der einfachen Soldaten. Diese müssen, soweit möglich, besser darauf vorbereitet werden, daß zu ihrem Beruf auch das Töten gehört. Deutliche Verbesserung der Sorge um Reservisten und Dienstgeschädigte. Einführung einer Verwundetenmedaille.

    Beseitigung der seit Jahren bekannten Ausrüstungsmängel. Beseitigung der Hohlköpfe in der Bundeswehrverwaltung, die Mülltrennung, Tempolimit und Lärmschutz für wichtiger halten als die Sicherheit der Soldaten.
    Sind endlich Funkjammer im Einsatz?

  3. Daran sieht man wie einheitliche Ausbildung zu gleicher Lagebeurteilung führt. Und es bestätigt mir, dass ich nicht so ganz falsch liege.

    pi

  4. Einige der von @pi genannten Sachen gehen in die richtige Richtung. VIelleicht ein paar Anmerkungen: vor dem geforderten Bericht zur Lage in den Einsätzen muß zwingend die Frage stehen: „Tell me how this ends“. Ohne klare Ziele ist alles richtig oder alles falsch. Erst Ziele erlauben es Fortschritt zu messen (oder auch nicht). So etwas sehe ich bisher in Deutschland noch nicht. Der Bericht ist dann der letzte Schritt. Übrigens veröffentlichen auch die Amerikaner einen solchen vierteljährlichen Bericht. Re: CCT/ EKT – hier sehe ich den Unterschied nicht, das möge Herr Stoltenow mir vergeben. Die grundlegende Herausforderungen sind hier: diese Jungs müssen Inhalte produzieren. Ich habe gute Sachen aus den Einsätzen gesehen, leider mit Sperrvermerk. Überspitzt: Uli Gack macht bessere Berichte als wir. Btw: sind wir eigentlich sicher, dass wir ausreichend Bw-EKT ausgebildet und einsatzbereit haben? Fazit: Room for Improvement. re: Nachrichtenkanal: hier bin ich skeptisch, sorry. Die Amis haben den Pentagon Channel, den ich fast nie schaue (Ausnahme: als McKiernan gefeuert wurde). Senden auf allen Kanälen: Zustimmung. Aber die Bundeswehr hat das Problem im Moment wie folgt gelöst: http://securityfreak.posterous.com/48-stunden. Btw: Facebook, twitter, youtube sind sehr shiny – aber haben wir die Leute, die das mit Inhalt füllen können? Sind wir in der Bw in der Lage, Erfolg auf diesen Kanälen zu messen? Oder sprechen wir eh nur den kleinen Kreis der eh schon Interessierten an?
    Presseoffiziere, die im Einsatz hemmen, kenne ich nicht. Ich bezweifele, dass es sie gibt. Macht sich aber immer gut als Urban Legend.
    Fazit: es ist nicht alles schlecht in der Kommunikationspolitik. Viele Sache sind iO. Aus meiner Sicht mangelt es in folgenden Bereichen: Ausbildung – die AIK ist besser geworden in den letzten Jahren, ja. Aber viele Sachen finden einfach nicht statt (Messaging, Kommunikationstheorie etc) die für die tägliche Arbeit wichtig sind. Im Bereich der Kommunikationstheorie bewegt sich einiges, hier wären regelmäßige Weiterbildungen notwendig. Haben wir mal nachgedacht, Pressesprecher in die freie Wirtschaft zu schicken? Ausstattung – warum muß ich mehr mit der Bürokratie um Internetzugänge (die bei der Bundeswehr abgezählt sind), Computer und Software als mit Journalisten kämpfen. Irgendwas stimmt hier nicht. Wir wollen auf hohem Niveau mitspielen? Fein, dann stellt auch die Mittel bereit. Enough said.

  5. Hallo,

    als eher stiller Mitleser und interessierte Laie, der eher kleinen sicherheitspolitischen Community, möchte ich auch mal etwas mit Ideen herumspinnen. Wenn ich eine Maßnahme umsetzen könnte, worüber ich lange überlegt habe, da das Thema Bundeswehr und Sicherheitspolitik in D weit mehr als nur einer Maßnahme bedürfen, würde ich die Maßnahme umsetzen, die die meiste „Durchschlagskraft“ erzielt. Das wäre die Gründung eines Generalstabes unter parlamentarischer Kontrolle (ja ich weiß wir sind keine Präsidentielle Demokratie.)
    Ich stelle mir diesen Generalstab so vor, dass das Parlament einen Auftrag erteilt, in dem die gewünschten politischen Ziele formuliert werden. Der Generalsstab, erarbeitet eine Strategie wie diese Ziele erreicht werden können und welche Ressourcen dazu benötigt werden. Dieses Papier wird wieder dem Parlament vorgelegt, welches über dieses Papier in Form eines Mandates abstimmt (so meine naive Vorstellung).

    Dies hätte in meinen Augen den Vorteil
    -Einsätze werden von Profis geplant (Strategie vor Festlegung)
    -Man muss vielleicht nicht mehr vor Schmerzen die Augen verdrehen, wenn irgendein Politiker, vollkommen realitätsferne und irrwitzige Ideen in die Medien posaunt (damit würden sie sich die werten Damen/Herren selbst einen Gefallen tun).
    -Man schützt das Leben der Soldaten vor den gefährlichen Ideen der Parlamentstiger.
    -Der Generalstab wäre das sicherheitspolitische Kompetenzzentrum der Bundesregierung.
    -Die Materialbeschaffung könnte sich vielleicht mehr an die „warfighter needs“ orientieren (naiv von mir) wenn Leute über Rüstung entscheiden, die tagtäglich in Einsatzplanungen eingebunden sind.
    -Die Ausbildung/Struktur der Bundeswehr,würde sich vielleicht eher an der Realität orientieren.

    ich bin sicher man könnte noch viele Vorteile finden.

    Nachteile:
    -Jeder Politiker würde natürlich versuchen, auf den Generalstab Einfluss zu nehmen. Hier wäre eine starke Selbstindentifizierung des Generalstabes notwendig (Aufgabe des Stabes ist es, der Bundesregierung fachlich kompetent die Fakten zu erläutern und nicht politisch Stellung zu beziehen.)
    -Praktisch nicht umzusetzen, da jede Opposition Machtverlust befürchten würde. Wer will schon ein so schön polemisch ausschlachtbares Thema missen und sei die Realität noch so bitter.

    Jetzt etwas off topic:

    In Afghanistan fällt der Vorhang, spätestens 2014 ist für D in Afghanistan Zapfenstreich, darüber sollte das Geschwätz von „Strategiewechsel“ und „Ausstiegsprogramm“ nicht hinwegtäuschen. Die neue Vermeidung des Wortes „offensiv“ und Geschwafel von Ausbildung in der Fläche, bei 500 zusätzlichen Truppen ist schon ein etwas zynischer Witz. Die Amerikaner kommen in diesen Tagen mit 5000 Mann nach Kundus und werden den Job erledigen, den D nicht gebacken bekommt. Offensichtlicher, könnte die Botschaft nicht sein. Deutschland ist als Bündnispartner unfähig, unzuverlässig und polemisch (wie war das noch mit den bösen Amerikanern und den guten Deutschen?). Daraus sollten wir lernen und unseren Blick in die Zukunft werfen auch wenn Afghanistan bald kein Thema mehr sein wird.

    so! zum zerpflücken freigegeben 😀

  6. Die neue AFG-Strategie deutet es ja schon an: Kein Kampf, keine Offensive, keine QRF (SCHNELLE Eingreiftruppe), sondern Schutz. Wenn nicht einmal das Schwerpunktvorhaben der NATO die Fähigkeiten der Bundeswehr im gesamten Aufgabenspektrum anscheinend erfordert, wird in künftigen Szenarien wohl auch wenig diesbezüglich zu erwarten sein. D.h. konsequente Auflösung von weiteren 4 PzBtl, den restlichen PzArtBtl, Umrüstung der PzGrenBtl auf Mischausstattung 2/3 Dingo, 1/3 Marder/Puma. Das gleiche bei der Luftwaffe. 1 Geschwader Jagdschutz reicht, keine Jabo-Fähigkeit mehr, sondern mehr Hubschrauber (unbewaffnet natürlich) infanteristisch einsatzbare Objektschützer. Mit dem eingesparten Geld Vergrößerung des Heeres -> Aufstellung von ein paar Schutzbataillonen (Dingo). -> Einsatz als Lagerwache für NATO-Staaten, die noch kämpfen müssen.
    Achtung: Beitrag enthält Spuren von Ironie und Sarkasmus!

  7. @ mietsch

    „…Kein Kampf, keine Offensive, keine QRF (SCHNELLE Eingreiftruppe), sondern Schutz. ..“

    Falsch:

    Schutz ist immer Kampf – nur dieses vermeidet die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel so zu sagen. Mir scheint, die politische Wortlyrik setzt sich weiters fort. Schade, wieder einmal die Gelegenheit versäumt, um die Realitäten beim Namen zu nennen. Leider, denn ich vermute, dass die Bevölkerung die tatsaächlichen Dinge besser versteht als die Wortlyrik, die spätestens nach einem erneuten Vorfall in der Dimension des 04./05.09.2009 wieder zusammenbrechen wird.

  8. @König

    Somit bleibt es bei der Eingangs formulierten Frage / These dieses Blogs hinsichtlich eines “God-like Mode” nur Theorie.
    1. Weil der BuKa Richtlinienkompetenz hat,
    2. Weil der AA das Sagen hat,
    3. Weil „Basta“ Frau Merkel.
    Es ist nicht Wortlyrik, es ist schlicht und ergreifend nicht erwünscht die Wahrheit beim Namen zu nennen.

  9. Will ja nicht den Moderator spielen aber ich glaube es ging die Kommunikationspolitik der BW. Strukturdebatten sind so alt wie es moderne Armeen gibt aber hier eher fehl am Platz.

    @mietsch

    Tut mir Leid, ich finde keine Ironie. Über die Zahlen liese sich streiten. Die Luftwaffe wird in der nächsten Episode der Transformation jedenfalls ne Menge bluten…munkelt man.

    pi

  10. @J. König:
    Ich weiß, dass es falsch ist. Aber wir bewegen uns oder haben uns schon wieder in die Richtung Minister FJJ bwegt, was das Aussprechen unangenehmer Wahrheiten anbetrifft. Deswegen Zustimmung zu Leser.

    Um jetzt zum eigentlichen Thema zu kommen:
    1. Alle Vorschläge haben das Ziel, die Bundeswehr als Kraft darzustellen, die ihren Auftrag (kämpfen, schützen, helfen, vermitteln) als Parlamentsarmee bestmöglich ausführt. Wenn das Parlament (und die Regierung) aber sich scheuen, Teilauftrag 1 so darzustellen, wie er zumindest bei ISAF in KDZ fast Routine geworden ist, wird die beste Kommunikationsstrategie ihren Zweck nicht erfüllen.
    2. Die Absicht der Bundeswehr, sich informationstechnisch (wieder) in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, wird durch jene Kräfte, die lieber heute als morgen das Ende der Bundeswehr herbeisehnen bzw. aus ihr ein leichtbewaffnetes THW machen wollen, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. (Man schaue sich nur allein die Intention und Formulierung der Kleinen Anfragen der LINKE im Bundestag zu geplanten Feierlichen Gelöbnissen in der Öffentlichkeit an).

    Als Maßnahmen der Verbesserung der Kommunikationspolitik im weitesten Sinne (bestimmt Thema verfehlt, aber egal) schlage ich vor:
    1. Alle Sportler der Bw-Sportfördergruppen tragen bei ihren Wettkämpfen und Siegerehrungen das Bundeswehrlogo als SICHTBARSTES Zeichen ihrer Sportkleidung. Sollten Sportverbände dies nicht akzeptieren, keine Bw-Sportler mehr in diesem Bereich.
    2. Zentren für Nachwuchsgewinnung errichten deren „Combat Outposts“ dauerhaft in den Innenstädten (Potsdamer Platz, Mönkebergstraße etc.)

    Der Rest ist die Quadratur des Kreises und funktioniert nicht, ohne an der Säule „Beachtung des Primats der Politik“ zu rütteln. Warum? Isso!

    PS: Warum ist 8 + 9 nicht 17?

  11. Liebe Herr Guttenburg,

    Warum können Sie nicht einfach in Klartext reden? Lass die andere Politiker und Bevolkerung ihre eigene Meinung über die verscheidene Einsätzen machen. Die Bundeswehr´s Kommunikationspolitik soll nicht Politik sein, sondern ein faktlsch reportage über die Operationen und Einsätzen.

  12. Hab noch eine Ergänzung.

    7. Tägliches onlineUpdate zur Lage in den Einsatzgebieten(operational Update). Diese werden bisher nur intern bereitgestellt. Die derzeitige Informationspolitik, etwa zur Op Wolfsrudel, ist ne glatte 6.

    pi

  13. Den meisten der genannten Vorschläge stimme ich zu, also wiederhole ich sie nicht. Vielleicht ein zusätzlicher Gedanke: Eine Reihe anderer ISAF-Partner haben seit langem nicht nur automatische Untersuchungen in potentielle zivile Opfer bei allen möglichen Operationen — die Australier stellen die Ergebnisse (natürlich gesäubert) sogar von sich aus online wenn es gar keinen Skandal gibt, z.B.:

    http://www.defence.gov.au/coi/reports/IOReport20090402Slipper.pdf

    Siehe S. 6-7 zur Bewertung.

    Hier die Übersicht der bislang veröffentlichten Berichte:
    http://www.defence.gov.au/coi/

    Ein etwas anderer Umgang mit der Öffentlichkeit sowohl daheim als auch im Einsatzland als bei uns…

    Viele Grüße
    Philipp Rotmann

  14. @ S. Stoltenow: Vielen Dank fuer die Initiative. Bereits hier liegt der erste Knackpunkt Ihrer Frage. Warum kommt dieser Impuls nicht aus der Bundeswehr? Muss er von aussenkommen?

    @ Battereichef: In einem Punkt moechte ich leicht korrigieren. Die Bundeswehr (Marine) schickt Presseoffiziere in die Wirtschaft. Seit vielen Jahren gibt eine Kooperation mit der Klara Journalistenschule (ex. Henri Nannen). Nur was nuetzt es wenn die guten Ideen durch Mitzeichnunggaenge so verwaessert werden, dass am Ende der Anfangsgedanke nicht mehr zu erkennen ist.

    Zur Frage / Aufforderung:

    Sehr geehrter Herr Minister,

    auch, wenn es mir nicht zusteht zu urteilen. Aber: lassen Sie Ihren genialen Start nicht verblassen. Der gezeigte offene und ehrliche Umgang ist immens wichtig fuer die Soldaten. Nur so koenen wir die Zukunft meistern und die Fehler der Vergangenheit korrigieren.
    Lassen Sie sich nicht durch die uebermaechtigen Oberbedenkentraeger und Absicherung-Mitzeichnungs-Verteidigungsbeamten von Ihrem Kurs abbringen. Sie denken alle nur an die persoenliche Absicherung und Weiterkommen. Um die Sache geht es schon lange nicht mehr.

    Es ist gar nicht notwendig, die guten Ideen meiner Vorschreiber zu ergaenzen. Sie sind alle mehr oder weniger gut. Und auch innerhalb der Bundeswehr gibt es gute Ideen.

    NUR: sie werden nicht umgesetzt, weil die Strukturen verkrustet sind und der MUT fehlt. Der Masse der Entscheidungstraeger geht es nicht mehr um die Sache, sondern… ich sagte es bereits. DAS muss geaendert werden. Der Rest eruebrigt sich. Es gibt viele gute noch nicht frustierte Soldaten, die man einfach nur machen lassen muss. Es ist eine Frage der interen Kommunikationskultur.

    Ich wuensche Ihnen die notwaendige Durchhaltefaehigkeit (sic!) und Mut.

  15. @Stoltenow: Ist der Brief schon versendet. Gibt es Feedback?
    Auch wenn ein guter Wein reifen muss, sollte man zwischendurch mal eine Probe ziehen….

  16. Sehr geehrtes Ministerialamt,
    sehr geehrter Herr Gutenberg,

    nach meiner Meinung repräsentiert die Wehrpflicht einen geschichtliche Hintergrund deutscher Militärgeschichte und sichert durch Wehrpflichtige fluktuativ Demokrtie und Diskursvielfalt i. d. BW. Ein Berufsheer neigt dazu Staat im Staate zu sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    E. Malcke

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