Nichts im Spiegel

Ist das schon der erste Erfolg der Imagefriseure aus dem Referat Strategische Kommunikation im Ministerbüro? Zwar ist dieses Referat im Organisationsplan des Ministeriums noch nicht verzeichnet, aber auch die Abenteuer Harry Potters nehmen ja ihren Anfang auf einem Gleis, das es nicht gibt – nicht so richtig jedenfalls. Nichts gibt es derzeit auch in Spiegel Online zu lesen. Unter der Überschrift „Baron zu Stil und Bruch“ kommentiert Christoph Schwennecke zu Guttenbergs Winterreise nach Vancouver. Man ist versucht diese inhaltsleere Floskelsammlung für einen Beweis zu halten, dass der Spiegel auf die obskuren Recherchemethoden der Knallpresse verzichtet. Oder die Redaktion in Hamburg ist tatsächlich so verzweifelt darüber, dass ihr der Minister keine Angriffspunkte mehr liefert, dass sie lieber klatscht als recherchiert. Letzteres würde sich aber lohnen, denn die Bundeswehr hat zuletzt ästhetische Probleme.

Besser macht es – wie immer – Ulrich Ladurner in der Zeit.

4 Gedanken zu “Nichts im Spiegel

  1. Bei aller Ernsthaftigkeit des zugrunde liegenden Themas (AFG):
    Stichwort „inhaltsleere Floskelsammlung“: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-video-quer-schlaeger-ID1267135765108.xml

    Das man in München, in 10min, am Hauptbahnhof, direkt den Flug, starten kann, wusste ich schon. Das dieses Projekt mittlerweile eingestellt ist auch.

    So wie „quer“ den Herren aus Kulmbach parodiert (oder ist es doch eine Hommage?) könnte man es besser nicht auf den Punkt bringen (obwohl, doch! man bräuchte noch ein Prise mehr von diesem „netten Lächeln“ zum Text-zu sehen im O-Ton kurz vor dem obigen Beitrag in der gesamten Sendung).

    Die Frage bleibt, was das für dieses Projekt heisst, Afghanistan mein ich, nich den Theodor…

  2. Nachdem ich grad die Wiederholung der „Diskussion“ in der HSU mit Schmitt und Karl-Theo gesehen hab (phönix), bleib ich dabei: besser als der Herr Süß in quer den Herrn Karl-Theo parodiert kann man es nicht machen! Sowas von auf den Punkt gebracht! Keine Frage, in der „Diskussion“ waren durchaus auch Inhalte zu hören – aber diese 1000km langen gegelten EndlosNebensätze…puh!

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