<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.2.1" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Kommentare fuer Bendler-Blog</title>
	<link>http://bendler-blog.de</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:29:04 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.1</generator>

	<item>
		<title>Kommentar zu Kanonenfutter und Diskurshoheit von Koffer</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58274</link>
		<author>Koffer</author>
		<pubDate>Sun, 20 May 2012 13:50:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58274</guid>
		<description>@Delta 0219
"zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk"

gibt es auch "freiwillige" Gebühren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Delta 0219<br />
&#8220;zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk&#8221;</p>
<p>gibt es auch &#8220;freiwillige&#8221; Gebühren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kanonenfutter und Diskurshoheit von Delta 0219</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58238</link>
		<author>Delta 0219</author>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 19:04:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58238</guid>
		<description>@Christian
Über den zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk dürfte man die Zielgruppe nicht erreichen, denn dort hört bzw. schaut ja eher der ältliche Bevölkerungsteil zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian<br />
Über den zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk dürfte man die Zielgruppe nicht erreichen, denn dort hört bzw. schaut ja eher der ältliche Bevölkerungsteil zu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kanonenfutter und Diskurshoheit von Christian</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58187</link>
		<author>Christian</author>
		<pubDate>Fri, 18 May 2012 18:18:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-58187</guid>
		<description>Ah deswegen läuft bei BigFM die Bundeswehrwerbung rauf und runter und sonst hör ich sie nirgends z.B. bei den öffentlich-rechtlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah deswegen läuft bei BigFM die Bundeswehrwerbung rauf und runter und sonst hör ich sie nirgends z.B. bei den öffentlich-rechtlichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kanonenfutter und Diskurshoheit von Orontes</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-57960</link>
		<author>Orontes</author>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:54:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/14/kanonenfutter-und-diskurshoheit/#comment-57960</guid>
		<description>Die Linkspartei ist nicht "bundeswehrkritisch", sondern bundeswehrfeindlich. Frau Jelpke ist z.B. in der Vergangenheit mit der  RAF-Terroristin Inge Viett aufgetreten, wo ganz ergebnisoffen über das "Abfackeln" von Bundeswehrfahrzeugen nachgedacht wurde. Zudem arbeitet die Partei eng mit dem autonomen Spektrum zusammen, dass u.a Flugblätter wie dieses verbreitet:
http://einstellung.so36.net/de/1602

In der Vergangenheit hat die Partei zur Störung von Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen aufgerufen und mutmaßlich versucht, dafür Zeiten und Orte von Veranstaltungen zu beschaffen:
http://dokumente.linksfraktion.net/drucksachen/23953_1707157.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linkspartei ist nicht &#8220;bundeswehrkritisch&#8221;, sondern bundeswehrfeindlich. Frau Jelpke ist z.B. in der Vergangenheit mit der  RAF-Terroristin Inge Viett aufgetreten, wo ganz ergebnisoffen über das &#8220;Abfackeln&#8221; von Bundeswehrfahrzeugen nachgedacht wurde. Zudem arbeitet die Partei eng mit dem autonomen Spektrum zusammen, dass u.a Flugblätter wie dieses verbreitet:<br />
<a href="http://einstellung.so36.net/de/1602" rel="nofollow">http://einstellung.so36.net/de/1602</a></p>
<p>In der Vergangenheit hat die Partei zur Störung von Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen aufgerufen und mutmaßlich versucht, dafür Zeiten und Orte von Veranstaltungen zu beschaffen:<br />
<a href="http://dokumente.linksfraktion.net/drucksachen/23953_1707157.pdf" rel="nofollow">http://dokumente.linksfraktion.net/drucksachen/23953_1707157.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von Koffer</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57807</link>
		<author>Koffer</author>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 16:10:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57807</guid>
		<description>&lt;p&gt;Nachtrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht sollte ich es etwas abändern:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Streiche CHARAKTER&lt;br /&gt;
Setzte CHARAKTER und RÜCKGRAT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;denn Charakter möchte ich Gen Wieker nicht absprechen, lediglich das Rückgrat seine Kompetenz und seinen Charakter auch öffentlich ggü. der Politik zu bekennen...&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag</p>
<p>Vielleicht sollte ich es etwas abändern:</p>
<p>Streiche CHARAKTER<br />
Setzte CHARAKTER und RÜCKGRAT</p>
<p>denn Charakter möchte ich Gen Wieker nicht absprechen, lediglich das Rückgrat seine Kompetenz und seinen Charakter auch öffentlich ggü. der Politik zu bekennen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von Koffer</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57806</link>
		<author>Koffer</author>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 16:09:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57806</guid>
		<description>@Robert
"Die Kritik trifft den Kern des Problem, Wieker hin oder her. Höchster Berater der BReg und gleichzeitig Oberbefehlshaber, das ist ein Geburtsfehler des Amtes des GI.
Ein solches Spannungsfeld kann EINE Person nicht überbrücken, eine Seite wird immer leiden."

Genau DAS sehe ich anders! Endlich ist der GI das was er truppendienstlich schon lange hätte sein müssen (nämlich Oberbefehlshaber), wenn er jetzt auch noch zu einem ECHTEN Berater der BReg werden würde (mit Immediatrecht beim Minister und beim BK), dann würde er nur noch eine benötigen: CHARAKTER!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robert<br />
&#8220;Die Kritik trifft den Kern des Problem, Wieker hin oder her. Höchster Berater der BReg und gleichzeitig Oberbefehlshaber, das ist ein Geburtsfehler des Amtes des GI.<br />
Ein solches Spannungsfeld kann EINE Person nicht überbrücken, eine Seite wird immer leiden.&#8221;</p>
<p>Genau DAS sehe ich anders! Endlich ist der GI das was er truppendienstlich schon lange hätte sein müssen (nämlich Oberbefehlshaber), wenn er jetzt auch noch zu einem ECHTEN Berater der BReg werden würde (mit Immediatrecht beim Minister und beim BK), dann würde er nur noch eine benötigen: CHARAKTER!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57710</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:55:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57710</guid>
		<description>Lieber Herr Hagena,

das tut mir sehr leid. Ich schaue mal, ob der Text es ins System geschafft hat. Mir ist es oft ähnlich ergangen, so dass ich wenig Hoffnung habe. Ich habe es mir inzwischen angewöhnt, längere Texte vorzuschreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Hagena,</p>
<p>das tut mir sehr leid. Ich schaue mal, ob der Text es ins System geschafft hat. Mir ist es oft ähnlich ergangen, so dass ich wenig Hoffnung habe. Ich habe es mir inzwischen angewöhnt, längere Texte vorzuschreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von Hermann Hagena</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57706</link>
		<author>Hermann Hagena</author>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:38:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57706</guid>
		<description>Leider wurde ein längerer Beitrag von mir gelöscht, weil ich angeblich den Mathematik-Test (3+6=9) nicht bestanden habe.
@administrator: kann ich den Text - den ich leider vor absenden nicht gespeichert habe - per e-mail hzurück erhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider wurde ein längerer Beitrag von mir gelöscht, weil ich angeblich den Mathematik-Test (3+6=9) nicht bestanden habe.<br />
@administrator: kann ich den Text - den ich leider vor absenden nicht gespeichert habe - per e-mail hzurück erhalten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von Politikverdruss</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57701</link>
		<author>Politikverdruss</author>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 18:51:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57701</guid>
		<description>Herr Stoltenow,

da hat der GI eine politisch korrekte Rede gehalten. Ja nicht anecken oder noch schlimmer einen „Skandal“ verursachen. Zu Recht verweisen Sie auf große inhaltliche Defizite. Hier zwei weitere Beispiele: 

Zitat: „Die Notwendigkeit, in Gefechten und militärischen Kampfhandlungen zu
bestehen, trat erst in den letzten Jahren verstärkt ins Bewusstsein
unserer Streitkräfte und einer breiten Öffentlichkeit. Das meint nicht
weniger, als den bewussten Einsatz militärischer Gewalt gegen einen
Gegner, der häufig in hochkomplexen Szenarien ohne Bindung an das
humanitäre Völkerrecht seine Mittel in asymmetrischer Aufstellung zur
Wirkung bringt und darüber hinaus Zeitpunkt, Ort und Wahl der Mittel
selbst bestimmt. Die Bundeswehr hat sich in diesen Einsätzen behauptet
und bewährt.“

Wenn man  dem Gegner die Möglichkeit lässt, „seine Mittel ... zur Wirkung zu bringen und  darüber hinaus auch noch zulässt, dass der Gegner „Ort und Wahl der Mittel selbst bestimmt“, dann überlässt man ihm die Initiative. Wie man dann im nächsten Satz feststellen kann, die Bundeswehr habe sich „behauptet“, ist nicht nachvollziehbar. Ich bezweifle sehr, dass zukünftige Geschichtsschreiber davon berichten werden, die Bundeswehr habe sich „behauptet“. Diese Kritik richtet sich nicht gegen die kämpfende Truppe, die mit unzulänglicher Ausstattung treu und tapfer ausgehalten hat. Sie richtet sich gegen alle in der militärischen Führungshierarchie, denen der vorauseilende Gehorsam gegenüber einer sich wegduckenden Politik wichtiger war, als die eigenen Soldaten pflichttreu zu unterstützen. 

Zitat: „Daneben haben unverändert ältere Kameraden und Vorgesetzte ihren
Platz, die noch zu Zeiten des Kalten Krieges in die Bundeswehr
eingetreten sind. Viele von ihnen wurden noch im Geiste des Diktums
„Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen“ sozialisiert und nicht
alle konnten inzwischen Erfahrungen im Auslandseinsatz sammeln. Das
Miteinander unterschiedlicher Erfahrungen funktioniert dort problemlos,
wo alle bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu
lernen. Aber es kann zu Unstimmigkeiten führen, wenn das Verständnis
füreinander fehlt, es an Lernbereitschaft mangelt oder berufliche
Unzufriedenheit entsteht.“

Hier wird ein Konflikt eingestanden, der ganz offenbar zwischen den „kriegserfahrenen“ jüngeren Soldaten und jenen besteht, die „noch zu Zeiten des Kalten Krieges“ in die Bundeswehr eingetreten sind. Im angebotenen Lösungsansatz wird dann aber so getan, als reiche es schon, wenn man zukünftig „Verständnis“ füreinander aufbringt.

 Wenn man  sich einmal die Lageentwicklung 2006-2011 in Afghanistan anschaut, dann wird deutlich, dass die politisch-militärische Führung der Bundeswehr, aber auch die politische Führung versagt hat. Winfried Nachtweih: „Bei vielen Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten begegnete dem Autor eine verbreitete Stimmung, wonach sich die Soldaten im Afghanistaneinsatz von Politik und Gesellschaft alleine gelassen fühlten. Die Bundesregierung duckte sich weg. Die Bundeskanzlerin blieb deutlich auf Distanz und hielt ihre erste Regierungserklärung zu Afghanistan erst am Ende ihrer ersten Amtsperiode nach dem Luftangriff von Kundus… So zerbrach Vertrauen: in der Bevölkerung gegenüber der Politik, unter Soldaten gegenüber der eigenen Führung.“ (W. Nachtweih, Der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, 2011, S.222-223) Ja, das ist viel Vertrauen zerbrochen und es wird kaum ausreichen, nun „Verständnis füreinander“ aufzubringen. Man denke nur an die Ausrüstungsforderungen der Einsatzkräfte und den Widerstand in der eigenen Führungsspitze diesen berechtigten Forderungen gegenüber. Die Aufarbeitung dieses Führungsversagens hat noch gar nicht begonnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Stoltenow,</p>
<p>da hat der GI eine politisch korrekte Rede gehalten. Ja nicht anecken oder noch schlimmer einen „Skandal“ verursachen. Zu Recht verweisen Sie auf große inhaltliche Defizite. Hier zwei weitere Beispiele: </p>
<p>Zitat: „Die Notwendigkeit, in Gefechten und militärischen Kampfhandlungen zu<br />
bestehen, trat erst in den letzten Jahren verstärkt ins Bewusstsein<br />
unserer Streitkräfte und einer breiten Öffentlichkeit. Das meint nicht<br />
weniger, als den bewussten Einsatz militärischer Gewalt gegen einen<br />
Gegner, der häufig in hochkomplexen Szenarien ohne Bindung an das<br />
humanitäre Völkerrecht seine Mittel in asymmetrischer Aufstellung zur<br />
Wirkung bringt und darüber hinaus Zeitpunkt, Ort und Wahl der Mittel<br />
selbst bestimmt. Die Bundeswehr hat sich in diesen Einsätzen behauptet<br />
und bewährt.“</p>
<p>Wenn man  dem Gegner die Möglichkeit lässt, „seine Mittel &#8230; zur Wirkung zu bringen und  darüber hinaus auch noch zulässt, dass der Gegner „Ort und Wahl der Mittel selbst bestimmt“, dann überlässt man ihm die Initiative. Wie man dann im nächsten Satz feststellen kann, die Bundeswehr habe sich „behauptet“, ist nicht nachvollziehbar. Ich bezweifle sehr, dass zukünftige Geschichtsschreiber davon berichten werden, die Bundeswehr habe sich „behauptet“. Diese Kritik richtet sich nicht gegen die kämpfende Truppe, die mit unzulänglicher Ausstattung treu und tapfer ausgehalten hat. Sie richtet sich gegen alle in der militärischen Führungshierarchie, denen der vorauseilende Gehorsam gegenüber einer sich wegduckenden Politik wichtiger war, als die eigenen Soldaten pflichttreu zu unterstützen. </p>
<p>Zitat: „Daneben haben unverändert ältere Kameraden und Vorgesetzte ihren<br />
Platz, die noch zu Zeiten des Kalten Krieges in die Bundeswehr<br />
eingetreten sind. Viele von ihnen wurden noch im Geiste des Diktums<br />
„Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen“ sozialisiert und nicht<br />
alle konnten inzwischen Erfahrungen im Auslandseinsatz sammeln. Das<br />
Miteinander unterschiedlicher Erfahrungen funktioniert dort problemlos,<br />
wo alle bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu<br />
lernen. Aber es kann zu Unstimmigkeiten führen, wenn das Verständnis<br />
füreinander fehlt, es an Lernbereitschaft mangelt oder berufliche<br />
Unzufriedenheit entsteht.“</p>
<p>Hier wird ein Konflikt eingestanden, der ganz offenbar zwischen den „kriegserfahrenen“ jüngeren Soldaten und jenen besteht, die „noch zu Zeiten des Kalten Krieges“ in die Bundeswehr eingetreten sind. Im angebotenen Lösungsansatz wird dann aber so getan, als reiche es schon, wenn man zukünftig „Verständnis“ füreinander aufbringt.</p>
<p> Wenn man  sich einmal die Lageentwicklung 2006-2011 in Afghanistan anschaut, dann wird deutlich, dass die politisch-militärische Führung der Bundeswehr, aber auch die politische Führung versagt hat. Winfried Nachtweih: „Bei vielen Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten begegnete dem Autor eine verbreitete Stimmung, wonach sich die Soldaten im Afghanistaneinsatz von Politik und Gesellschaft alleine gelassen fühlten. Die Bundesregierung duckte sich weg. Die Bundeskanzlerin blieb deutlich auf Distanz und hielt ihre erste Regierungserklärung zu Afghanistan erst am Ende ihrer ersten Amtsperiode nach dem Luftangriff von Kundus… So zerbrach Vertrauen: in der Bevölkerung gegenüber der Politik, unter Soldaten gegenüber der eigenen Führung.“ (W. Nachtweih, Der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, 2011, S.222-223) Ja, das ist viel Vertrauen zerbrochen und es wird kaum ausreichen, nun „Verständnis füreinander“ aufzubringen. Man denke nur an die Ausrüstungsforderungen der Einsatzkräfte und den Widerstand in der eigenen Führungsspitze diesen berechtigten Forderungen gegenüber. Die Aufarbeitung dieses Führungsversagens hat noch gar nicht begonnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldat sein heute - Eine Kritik von Robert</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57688</link>
		<author>Robert</author>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 16:01:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2012/05/06/soldat-sein-heute-eine-kritik/#comment-57688</guid>
		<description>@König:

Da haben Sie völlig Recht aber das ändert doch nichts an der Problematik.

Ich befürworte die Trennung der beiden Funktionen so wie es in den USA der Fall ist. Einen Sicherheitsberater für den Minister und einen Joint Chief of Staff - oder wie auch immer man den nennen mag - als höchsten mil. Vorgesetzten. Nur so können Sachverhalte offen diskutiert und kommuniziert werden.

In DEU hört man immer nur die Stimmen pensionierter Generäle. Den GI, die Insp oder andere hört man bestenfalls zu belanglosem Zeug und die breite Masse nimmt den Vorsitzenden des DBwV als den obersten mil. Repräsentanten wahr. Das kann doch so nicht richtig sein.

Übrigens glaube ich, dass das derzeitige Verständnis von Primat der Politik auf der mil. Seite gern als Entschuldigung genommen wird. Frei nach dem Motto: Wir führen nur aus was die Politik entschieden hat. Und das greift zu kurz denn in der Phase der Entscheidungsfindung ist die militärische Expertise zwingend einzubringen.

Wie seht ihr das?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@König:</p>
<p>Da haben Sie völlig Recht aber das ändert doch nichts an der Problematik.</p>
<p>Ich befürworte die Trennung der beiden Funktionen so wie es in den USA der Fall ist. Einen Sicherheitsberater für den Minister und einen Joint Chief of Staff - oder wie auch immer man den nennen mag - als höchsten mil. Vorgesetzten. Nur so können Sachverhalte offen diskutiert und kommuniziert werden.</p>
<p>In DEU hört man immer nur die Stimmen pensionierter Generäle. Den GI, die Insp oder andere hört man bestenfalls zu belanglosem Zeug und die breite Masse nimmt den Vorsitzenden des DBwV als den obersten mil. Repräsentanten wahr. Das kann doch so nicht richtig sein.</p>
<p>Übrigens glaube ich, dass das derzeitige Verständnis von Primat der Politik auf der mil. Seite gern als Entschuldigung genommen wird. Frei nach dem Motto: Wir führen nur aus was die Politik entschieden hat. Und das greift zu kurz denn in der Phase der Entscheidungsfindung ist die militärische Expertise zwingend einzubringen.</p>
<p>Wie seht ihr das?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

