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	<title>Kommentare fuer Bendler-Blog</title>
	<link>http://bendler-blog.de</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von TE</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10231</link>
		<author>TE</author>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:13:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10231</guid>
		<description>@micha
Als Offizier im Studium kann ich diese Phrasen langsam nicht mehr hören.
Sind wir also als Soldaten nichts Wert weil wir wenig Führungserfahrung und selten Einsatzerfahrung haben? Dann können wir uns ja wieder an die FüAk wenden wo ja offensichtlich das ganze erfahrene Personal sitzt. Die Profis. Sie Unterstellen den Soldaten an den Unis mangelndes Selbstverständniss und dass finde ich nicht in Ordnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@micha<br />
Als Offizier im Studium kann ich diese Phrasen langsam nicht mehr hören.<br />
Sind wir also als Soldaten nichts Wert weil wir wenig Führungserfahrung und selten Einsatzerfahrung haben? Dann können wir uns ja wieder an die FüAk wenden wo ja offensichtlich das ganze erfahrene Personal sitzt. Die Profis. Sie Unterstellen den Soldaten an den Unis mangelndes Selbstverständniss und dass finde ich nicht in Ordnung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zeit für Appelle von Politikverdruss</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/05/zeit-fur-appelle/#comment-10206</link>
		<author>Politikverdruss</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:17:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/05/zeit-fur-appelle/#comment-10206</guid>
		<description>Ob nun Klaus Nauman vom HIS in Hamburg der richtige Mann ist, den Weg zu weisen, dürfte doch zweifelhaft sein. So wie seine gemeinsame Arbeit mit Hannes Heer. Aber auch mit seinem Buch "Einsatz ohne Ziel" scheint er selbst nicht ganz das Ziel zu erreichen. So urteilt Christian Hacke in "Das Parlament": "Weil Nauman die klassischen Fragen über Krieg und Frieden mit all ihren Konsequenzen ausspart, bleibt die notwendige Anatomie der Sicherheitspolitik Deutschlands, die in diesem Zusammenhang zwingend gewesen wäre, unsichtbar."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob nun Klaus Nauman vom HIS in Hamburg der richtige Mann ist, den Weg zu weisen, dürfte doch zweifelhaft sein. So wie seine gemeinsame Arbeit mit Hannes Heer. Aber auch mit seinem Buch &#8220;Einsatz ohne Ziel&#8221; scheint er selbst nicht ganz das Ziel zu erreichen. So urteilt Christian Hacke in &#8220;Das Parlament&#8221;: &#8220;Weil Nauman die klassischen Fragen über Krieg und Frieden mit all ihren Konsequenzen ausspart, bleibt die notwendige Anatomie der Sicherheitspolitik Deutschlands, die in diesem Zusammenhang zwingend gewesen wäre, unsichtbar.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von micha</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10205</link>
		<author>micha</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:00:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10205</guid>
		<description>@sascha_stoltenow Danke für die Berichtigung. Da hab ich wohl etwas völlig falsch verstanden. 
Dass die Offiziere mit einer Stimme reden, ist wohl trotzdem nicht zu erwarten. Eine Äußerung unterhalb der Stabsoffiziersebene ist sowieso nicht erwünscht. Nicht nur, dass der Presseoffizier jedesmal anfängt zu zittern, wenn der HG im Einsatz interviewt wird, sondern auch der "Maulkorb" der bei jedem Vorkommnis als erstes befohlen wird, lässt doch darauf schließen, dass es wohl für jeden Soldaten persönlich besser ist, wenn er eben keine eigene Meinung veröffentlicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sascha_stoltenow Danke für die Berichtigung. Da hab ich wohl etwas völlig falsch verstanden.<br />
Dass die Offiziere mit einer Stimme reden, ist wohl trotzdem nicht zu erwarten. Eine Äußerung unterhalb der Stabsoffiziersebene ist sowieso nicht erwünscht. Nicht nur, dass der Presseoffizier jedesmal anfängt zu zittern, wenn der HG im Einsatz interviewt wird, sondern auch der &#8220;Maulkorb&#8221; der bei jedem Vorkommnis als erstes befohlen wird, lässt doch darauf schließen, dass es wohl für jeden Soldaten persönlich besser ist, wenn er eben keine eigene Meinung veröffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10203</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:27:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10203</guid>
		<description>"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." - Artikel 56 Grundgesetz.

Für mich sagt der Eid alles. Wir müssen gar nicht mehr über Politik diskutieren. Es mag zwar die Presse- und Meinungsfreiheit geben, aber wenn alles so klar ist, muss man sie sich ja nicht unbedingt nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.&#8221; - Artikel 56 Grundgesetz.</p>
<p>Für mich sagt der Eid alles. Wir müssen gar nicht mehr über Politik diskutieren. Es mag zwar die Presse- und Meinungsfreiheit geben, aber wenn alles so klar ist, muss man sie sich ja nicht unbedingt nehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von BausC</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10202</link>
		<author>BausC</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:27:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10202</guid>
		<description>„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“

– §9 Soldatengesetz, Eidesformel für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit

Wir müssen das Rad nicht ständig von vorne erfinden. Für mich sagt der Eid alles und dividiert Soldaten nicht in Offiziere und Fußvolk auseinander. Allerdings ist ein Eid nicht besonders modern, das gebe ich zu. Es wird also gewünscht, der Offizier solle konstruktiv widersprechen können. Nur kommt irgendwann der Augenblick da hat der Soldat die Hacken zusammen zu knallen und Befehle auszuführen und das ohne Wenn und Aber. 
Das will aber niemand hören. Zu soldatisch soll es dann doch nicht sein. Gehorsam ist aber in Gefechtssituationen ein Schlüssel zum Erfolg. Militärische Überlegenheit und das nicht nur mit Waffen führt dazu, dass wir in Afghanistan nicht aus dem Land geschmissen werden. 
Wir können froh sein, das die Taliban noch nicht besonders gut ausgebildet sind. Aber wir helfen ja kräftig nach.
Wenn es für mich Apelle gibt die sinnvoll sind dann jene die klar machen:

Des Soldaten Handwerk ist der Krieg.

Für nichts anderes ist er ausgebildet. Das esoterische Geschwafel in Kaminzimmern oder Behördenstuben bringen den Offizier und seine unterstellten Kameraden der anderen Dienstgradgruppen nicht einen Milimeter weiter. Denn ihnen fliegt tötliches Blei um die Ohren. Da braucht er alles aber keine 9 Thesen. Egal wann diese entwickelt worden sind. 
Insofern fragen sie Oberst Klein aber fragen sie auch den 19 jährigen Hauptgefreiten der Samstag abend nicht in die Disco geht, sondern sich mit Tod und Elend auseinander setzt also Taliban erschießt. 
Die Keimzelle aller Thesen liegt auf dem Schlachtfeld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“</p>
<p>– §9 Soldatengesetz, Eidesformel für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit</p>
<p>Wir müssen das Rad nicht ständig von vorne erfinden. Für mich sagt der Eid alles und dividiert Soldaten nicht in Offiziere und Fußvolk auseinander. Allerdings ist ein Eid nicht besonders modern, das gebe ich zu. Es wird also gewünscht, der Offizier solle konstruktiv widersprechen können. Nur kommt irgendwann der Augenblick da hat der Soldat die Hacken zusammen zu knallen und Befehle auszuführen und das ohne Wenn und Aber.<br />
Das will aber niemand hören. Zu soldatisch soll es dann doch nicht sein. Gehorsam ist aber in Gefechtssituationen ein Schlüssel zum Erfolg. Militärische Überlegenheit und das nicht nur mit Waffen führt dazu, dass wir in Afghanistan nicht aus dem Land geschmissen werden.<br />
Wir können froh sein, das die Taliban noch nicht besonders gut ausgebildet sind. Aber wir helfen ja kräftig nach.<br />
Wenn es für mich Apelle gibt die sinnvoll sind dann jene die klar machen:</p>
<p>Des Soldaten Handwerk ist der Krieg.</p>
<p>Für nichts anderes ist er ausgebildet. Das esoterische Geschwafel in Kaminzimmern oder Behördenstuben bringen den Offizier und seine unterstellten Kameraden der anderen Dienstgradgruppen nicht einen Milimeter weiter. Denn ihnen fliegt tötliches Blei um die Ohren. Da braucht er alles aber keine 9 Thesen. Egal wann diese entwickelt worden sind.<br />
Insofern fragen sie Oberst Klein aber fragen sie auch den 19 jährigen Hauptgefreiten der Samstag abend nicht in die Disco geht, sondern sich mit Tod und Elend auseinander setzt also Taliban erschießt.<br />
Die Keimzelle aller Thesen liegt auf dem Schlachtfeld.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10199</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:44:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10199</guid>
		<description>@micha: Nur zur Orientierung - diese Thesen sind 40 Jahre alt und im besten Sinne Kinder ihrer Zeit. Historisch gelesen sind sie eine Reaktion der Verfasser auf die Veränderungen der so genannten 68er. Von daher stellt sich auch nicht die Frage, wer diese Thesen unterschreiben soll. Und 40 Jahre alte Einlassungen als Blödsinn zu bezeichnen ist ebenso einfach, wie sich über das Weltbild der katholischen Kirche vor der kopernikanischen Wende zu amüsieren. Wie dem auch sei, niemand sagt, dass ein Appell, wenn er denn kommt, von den studierenden Offizieren der Bundeswehruniversitäten kommen muss. Außerdem würde ich in Zeiten, in denen die US-Streitkräfte ihren Kompaniechefs im Irak eine sehr zivile Aufgabe, verbunden mit einen substantiellen Budget überantwortet hat, nicht zu viele Meter zwischen zivile und militärische Rolle legen. Genau das adressiert übrigen auch Klaus Naumann (der Historiker, nicht der General a.D.) in seinem Buch "Einsatz ohne Ziel". Und schließlich ist die zivile Komponente integraler Bestandteil des vernetzten Ansatzes. Offiziere täten gut daran, sich dazu zu verhalten. Nicht affirmativ, aber konstruktiv. Und nicht notwendiger Weise mit einer Stimme, sondern mit Vielfalt unter dem gleichen Eid.

@pi: Sinn gibt dem Dienst nicht primär die Politik, sonder der Dienende selbst. Und mit reiner Hoffnung hätte Frau von der Leyen ihre Idee des Elterngeldes nicht durchgesetzt (unabhängig davon, ob man es mag, oder nicht). Wer die Realität verändern will, muss den Diskurs verändern, sich also einmischen. Wer das nicht will, muss hoffen, dass es ein anderer für ihn tut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@micha: Nur zur Orientierung - diese Thesen sind 40 Jahre alt und im besten Sinne Kinder ihrer Zeit. Historisch gelesen sind sie eine Reaktion der Verfasser auf die Veränderungen der so genannten 68er. Von daher stellt sich auch nicht die Frage, wer diese Thesen unterschreiben soll. Und 40 Jahre alte Einlassungen als Blödsinn zu bezeichnen ist ebenso einfach, wie sich über das Weltbild der katholischen Kirche vor der kopernikanischen Wende zu amüsieren. Wie dem auch sei, niemand sagt, dass ein Appell, wenn er denn kommt, von den studierenden Offizieren der Bundeswehruniversitäten kommen muss. Außerdem würde ich in Zeiten, in denen die US-Streitkräfte ihren Kompaniechefs im Irak eine sehr zivile Aufgabe, verbunden mit einen substantiellen Budget überantwortet hat, nicht zu viele Meter zwischen zivile und militärische Rolle legen. Genau das adressiert übrigen auch Klaus Naumann (der Historiker, nicht der General a.D.) in seinem Buch &#8220;Einsatz ohne Ziel&#8221;. Und schließlich ist die zivile Komponente integraler Bestandteil des vernetzten Ansatzes. Offiziere täten gut daran, sich dazu zu verhalten. Nicht affirmativ, aber konstruktiv. Und nicht notwendiger Weise mit einer Stimme, sondern mit Vielfalt unter dem gleichen Eid.</p>
<p>@pi: Sinn gibt dem Dienst nicht primär die Politik, sonder der Dienende selbst. Und mit reiner Hoffnung hätte Frau von der Leyen ihre Idee des Elterngeldes nicht durchgesetzt (unabhängig davon, ob man es mag, oder nicht). Wer die Realität verändern will, muss den Diskurs verändern, sich also einmischen. Wer das nicht will, muss hoffen, dass es ein anderer für ihn tut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von politisch inkorrekt</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10198</link>
		<author>politisch inkorrekt</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:20:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10198</guid>
		<description>@sascha_stoltenow

"Warum aber überhaupt etwas machen, wenn doch ohnehin nichts zu ändern ist."

Haben sie selbst beantwortet. Aus puren Idealismus. Man weiß, man wird nix ändern, aber man hofft.

"Ich bin überzeugt, dass ein Appell - abhängig von den Absendern - vor allem dazu beitragen kann, das Verhältnis und die Beziehung des Offiziers zu seinem Souverän, dem Volk, und zu seinem Auftraggeber, dem Parlament, zu klären. Genau an dieser Schnittstelle, also den Beschlüssen des Bundestages und der in Meinungsumfragen behaupteten Ablehnung des Afghanistaneinsatzes, herrscht ja eine Ernst zu nehmende Spannung. Ebenso könnte sich ein solcher Appell an weitere gesellschaftliche relevante Gruppen (Parteien, Kirchen, Gewerkschaften), aber auch die Wirtschaftsverbände richten."

Dem Absatz kann ich so nicht folgen. In vielen Ländern wird ISAF abgelehnt. Die Offiziere(besonders die jungen) haben nicht den Auftrag der Bevölkerung den Einsatz in AFG schmackhaft zu machen. Das ist in einer repräsentativen Demokratie Aufgabe der Politik. 
Auch muss man sich nach so vielen Jahren im Einsatz fragen, ob es überhaupt notwendig ist, die Bevölkerung hinter sich zu wissen. Ganz offensichtlich läuft das Ganze auch ohne deren Zustimmung. Was bringt es einen Soldaten wenn eine Gewerkschaft hinter ihm steht? Oder eine Partei?

Ist es nicht viel wichtiger, adäquate Ausrüstung/Ausbildung/Aufträge/ROE von der Politik abzufordern um den Dienst sinnvoll zu versehen?

Der Dissens besteht zwischen einsatzerfahrenen Offizieren auf der einen und den Beamten in Uniform sowie ihren zivilen Gegenpart auf der anderen Seite. 

Höchstinteressant...

pi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sascha_stoltenow</p>
<p>&#8220;Warum aber überhaupt etwas machen, wenn doch ohnehin nichts zu ändern ist.&#8221;</p>
<p>Haben sie selbst beantwortet. Aus puren Idealismus. Man weiß, man wird nix ändern, aber man hofft.</p>
<p>&#8220;Ich bin überzeugt, dass ein Appell - abhängig von den Absendern - vor allem dazu beitragen kann, das Verhältnis und die Beziehung des Offiziers zu seinem Souverän, dem Volk, und zu seinem Auftraggeber, dem Parlament, zu klären. Genau an dieser Schnittstelle, also den Beschlüssen des Bundestages und der in Meinungsumfragen behaupteten Ablehnung des Afghanistaneinsatzes, herrscht ja eine Ernst zu nehmende Spannung. Ebenso könnte sich ein solcher Appell an weitere gesellschaftliche relevante Gruppen (Parteien, Kirchen, Gewerkschaften), aber auch die Wirtschaftsverbände richten.&#8221;</p>
<p>Dem Absatz kann ich so nicht folgen. In vielen Ländern wird ISAF abgelehnt. Die Offiziere(besonders die jungen) haben nicht den Auftrag der Bevölkerung den Einsatz in AFG schmackhaft zu machen. Das ist in einer repräsentativen Demokratie Aufgabe der Politik.<br />
Auch muss man sich nach so vielen Jahren im Einsatz fragen, ob es überhaupt notwendig ist, die Bevölkerung hinter sich zu wissen. Ganz offensichtlich läuft das Ganze auch ohne deren Zustimmung. Was bringt es einen Soldaten wenn eine Gewerkschaft hinter ihm steht? Oder eine Partei?</p>
<p>Ist es nicht viel wichtiger, adäquate Ausrüstung/Ausbildung/Aufträge/ROE von der Politik abzufordern um den Dienst sinnvoll zu versehen?</p>
<p>Der Dissens besteht zwischen einsatzerfahrenen Offizieren auf der einen und den Beamten in Uniform sowie ihren zivilen Gegenpart auf der anderen Seite. </p>
<p>Höchstinteressant&#8230;</p>
<p>pi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von micha</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10197</link>
		<author>micha</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 07:48:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10197</guid>
		<description>Diese Thesen sind mir mehr als nur ein Dorn im Auge.
Sie sind Ausdruck eines zivilisierten Militärverständnisses, dass vielleicht im Amt und Stab funktioniert.
Sich auf die Fahnen zu schreiben, gegen Tradition, Benehmen und Gehorsam zu sein, ist wirklich inovativ und genauso unsoldatisch. Wie auch immer, es ging schließlich nicht um den Inhalt.
Man sieht daran aber, wie zerrissen die Offiziere unter sich sind. Wieso sollte ein idealisitscher Infanterieoffizier mit Einsatzerfahrung oben stehende Thesen unterschreiben? Der Unterschied in Diensteinstellung und Berufsauffassung zum "vor der Arbeitslosigkeit fliehenden übergewichtigen ostdeutschen Unterstützer" (Vgl. Prof. Wolffsohn http://www.welt.de/debatte/article6542994/Die-Bundeswehr-ist-keine-Armee-fuer-Lyriker.html) kann doch größer nicht sein. So kann auch nicht erwartet werden, dass die Offiziere mit einer Stimme sprechen. Zumindest nicht die an den UniBws, welche erstens sowieso keine Einsatzerfahrung haben und in einem Jahr nicht einmal mehr Diensterfahrung. Apelle von studierenden Abiturienten helfen der Bundeswehr sicher nicht weiter. Stattdessen müssten dies von erfahrenen (einsatzerfahrenen) Soldaten kommen. Dann kommt auch nicht so ein Blödsinn heraus, wie die 9 Thesen des 70.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Thesen sind mir mehr als nur ein Dorn im Auge.<br />
Sie sind Ausdruck eines zivilisierten Militärverständnisses, dass vielleicht im Amt und Stab funktioniert.<br />
Sich auf die Fahnen zu schreiben, gegen Tradition, Benehmen und Gehorsam zu sein, ist wirklich inovativ und genauso unsoldatisch. Wie auch immer, es ging schließlich nicht um den Inhalt.<br />
Man sieht daran aber, wie zerrissen die Offiziere unter sich sind. Wieso sollte ein idealisitscher Infanterieoffizier mit Einsatzerfahrung oben stehende Thesen unterschreiben? Der Unterschied in Diensteinstellung und Berufsauffassung zum &#8220;vor der Arbeitslosigkeit fliehenden übergewichtigen ostdeutschen Unterstützer&#8221; (Vgl. Prof. Wolffsohn <a href="http://www.welt.de/debatte/article6542994/Die-Bundeswehr-ist-keine-Armee-fuer-Lyriker.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/debatte/article6542994/Die-Bundeswehr-ist-keine-Armee-fuer-Lyriker.html</a>) kann doch größer nicht sein. So kann auch nicht erwartet werden, dass die Offiziere mit einer Stimme sprechen. Zumindest nicht die an den UniBws, welche erstens sowieso keine Einsatzerfahrung haben und in einem Jahr nicht einmal mehr Diensterfahrung. Apelle von studierenden Abiturienten helfen der Bundeswehr sicher nicht weiter. Stattdessen müssten dies von erfahrenen (einsatzerfahrenen) Soldaten kommen. Dann kommt auch nicht so ein Blödsinn heraus, wie die 9 Thesen des 70.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10184</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:02:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10184</guid>
		<description>Niemand wird gezwungen, mitzumachen. Die Frage bleibt: Warum aber überhaupt etwas machen, wenn doch ohnehin nichts zu ändern ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand wird gezwungen, mitzumachen. Die Frage bleibt: Warum aber überhaupt etwas machen, wenn doch ohnehin nichts zu ändern ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fortschreibung: Zeit für Appelle von politisch inkorrekt</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10182</link>
		<author>politisch inkorrekt</author>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:55:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/03/07/fortschreibung-zeit-fur-appelle/#comment-10182</guid>
		<description>Welche konkreten Ergebnisse brachten die Leutnante 70 und die Hauptleute von Unna? 

Skandalblätter wie der Spiegel hatten ihre Freude und der Minister seine Sorgen...
Offizier mit Studium? War ja zumindest zu gleichen Zeit beschlossen.

pi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche konkreten Ergebnisse brachten die Leutnante 70 und die Hauptleute von Unna? </p>
<p>Skandalblätter wie der Spiegel hatten ihre Freude und der Minister seine Sorgen&#8230;<br />
Offizier mit Studium? War ja zumindest zu gleichen Zeit beschlossen.</p>
<p>pi</p>
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