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	<title>Kommentare zu: Medienoffensive und Journalisten als Ego-Shooter</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 01:52:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Leser</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9645</link>
		<author>Leser</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:40:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9645</guid>
		<description>@ All.... Worüber regt man sich auf ?? Wie war doch der letzte Satz des Blogs: "..erbärmlicher Zustand (des)...deutschsprachige(n) Journalismus..." Da wundert es nicht, wenn man mit einem dekadenten Esel, Schweineleber und einer total besoffenen Bundeswehr mehr Aufmerksamkeit erzielen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ All&#8230;. Worüber regt man sich auf ?? Wie war doch der letzte Satz des Blogs: &#8220;..erbärmlicher Zustand (des)&#8230;deutschsprachige(n) Journalismus&#8230;&#8221; Da wundert es nicht, wenn man mit einem dekadenten Esel, Schweineleber und einer total besoffenen Bundeswehr mehr Aufmerksamkeit erzielen kann.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Schmidt</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9644</link>
		<author>Wolfgang Schmidt</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:15:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9644</guid>
		<description>@Micha: nicht falsch verstehen. Ich finde den Grundansatz dieser Operation iO. Die Frage bleibt, was kommt nach der groß angekündigten Offensive. Es ist eine Geschichte, so was groß mit Talking points anzukündigen. Der Lackmustest kommt, wenn die militärischen Operationen vorbei sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Micha: nicht falsch verstehen. Ich finde den Grundansatz dieser Operation iO. Die Frage bleibt, was kommt nach der groß angekündigten Offensive. Es ist eine Geschichte, so was groß mit Talking points anzukündigen. Der Lackmustest kommt, wenn die militärischen Operationen vorbei sind.</p>
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		<title>Von: micha</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9642</link>
		<author>micha</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:27:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9642</guid>
		<description>Trotz aller Inszenierung und Propaganda klingen in der Berichterstattung  wichtige Informationen mit. Zum Beispiel, dass das Zusammenspiel zwischen Militär und Aufbau (hold and build) anscheinend zum ersten mal in aller Konsequenz versucht werden soll. Man wünscht sich eine solche Erkenntnis einmal im Norden und eine derartige Zusammenabeit der deutschen Ministerien (BMVg und BMZ). Auch wenn das Ganze amerikanisch ideell wirkt steckt doch mehr Sinnhaftigkeit dahinter als ein Luftangriff auf die Zivilbevölkerung unter Wagners Walkürenritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz aller Inszenierung und Propaganda klingen in der Berichterstattung  wichtige Informationen mit. Zum Beispiel, dass das Zusammenspiel zwischen Militär und Aufbau (hold and build) anscheinend zum ersten mal in aller Konsequenz versucht werden soll. Man wünscht sich eine solche Erkenntnis einmal im Norden und eine derartige Zusammenabeit der deutschen Ministerien (BMVg und BMZ). Auch wenn das Ganze amerikanisch ideell wirkt steckt doch mehr Sinnhaftigkeit dahinter als ein Luftangriff auf die Zivilbevölkerung unter Wagners Walkürenritt.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Schmidt</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9639</link>
		<author>Wolfgang Schmidt</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:43:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9639</guid>
		<description>Ja, got it. Ich denke, die Kalkulation bei ISAF ist ganz einfach: first story sticks. Und wenn man als Journo keinen Zugang zur AOO hat, nimmt man halt das, was einem ISAF bietet. In Deutschland jedenfalls. Oder anders gefragt: wie viele gute Artikel zu Helmand haben Sie heute in deutschen Medien gelesen? Welcher Artikel erklärt uns wie shape oder clear oder hold oder build funktioniert? Und allgemein gefragt: interessiert das in Deutschland jemanden (jetzt mal abgesehen von den ca. 100 Mitgliedern der strategic community)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, got it. Ich denke, die Kalkulation bei ISAF ist ganz einfach: first story sticks. Und wenn man als Journo keinen Zugang zur AOO hat, nimmt man halt das, was einem ISAF bietet. In Deutschland jedenfalls. Oder anders gefragt: wie viele gute Artikel zu Helmand haben Sie heute in deutschen Medien gelesen? Welcher Artikel erklärt uns wie shape oder clear oder hold oder build funktioniert? Und allgemein gefragt: interessiert das in Deutschland jemanden (jetzt mal abgesehen von den ca. 100 Mitgliedern der strategic community)?</p>
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		<title>Von: sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9637</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:15:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9637</guid>
		<description>&lt;p&gt;@Wolfgang Schmidt: Nur zur Klarstellung: Das hätte ich mit meiner Public Affairs-Brigade natürlich auch so gemacht. Ich hätte nur nicht zu hoffen gewagt, so billig davon zu kommen. Wirklich ärgerlich ist, dass bei der nächsten Schweineleber das Pendel ebenso unkritisch in die andere Richtung ausschlägt, denn wenn Substanzlosigkeit zum Mainstream wird, ist meine License to Operate immer gefährdet, selbst durch medial aufgeblasene Nichtigkeiten.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Schmidt: Nur zur Klarstellung: Das hätte ich mit meiner Public Affairs-Brigade natürlich auch so gemacht. Ich hätte nur nicht zu hoffen gewagt, so billig davon zu kommen. Wirklich ärgerlich ist, dass bei der nächsten Schweineleber das Pendel ebenso unkritisch in die andere Richtung ausschlägt, denn wenn Substanzlosigkeit zum Mainstream wird, ist meine License to Operate immer gefährdet, selbst durch medial aufgeblasene Nichtigkeiten.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Schmidt</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9635</link>
		<author>Wolfgang Schmidt</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:24:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9635</guid>
		<description>Wie immer gibt es zwei Seiten zu dieser Geschichte. Zunächst muss man der Kommunikationsabteilung von ISAF (von der Größe her fast schon eine Public Affairs Brigade) Tribut zollen, die ihre Sicht der Dinge sauber verkauft hat. Das man mit "Herz der Finsternis" eine Tagline gewählt hat, die im Gedächtnis bleibt ist handwerklich sauber. Und dass man den Informationsraum derart flutet, dass andere Sichtweisen untergehen - soll man das wirklich beklagen? Hand aufs Herz, würde man vermutlich, Ressourcen vorausgesetzt, doch ähnlich machen. Die andere Seite der Geschichte, die mediale, ist hier zutreffend beschrieben: wer von der Riege deutscher Journos hat denn Zugang zu der Operation im Süden (bisher habe ich hier nur den dpa Mann Can Merey auf dem Schirm) und wer hätte denn den Background, diese Geschichte auseinander zu nehmen und die Einzelteile zu analysieren? Damit meine ich nicht nur die militärischen Aspekte sondern auch wirtschaftliche (Drogenanbau) und sozialwissenschaftliche (wer unterstützt warum die Aufständischen?). Vielleicht mögen wir ja gemeinsam auf die Analyse von Lothar Rühl warten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer gibt es zwei Seiten zu dieser Geschichte. Zunächst muss man der Kommunikationsabteilung von ISAF (von der Größe her fast schon eine Public Affairs Brigade) Tribut zollen, die ihre Sicht der Dinge sauber verkauft hat. Das man mit &#8220;Herz der Finsternis&#8221; eine Tagline gewählt hat, die im Gedächtnis bleibt ist handwerklich sauber. Und dass man den Informationsraum derart flutet, dass andere Sichtweisen untergehen - soll man das wirklich beklagen? Hand aufs Herz, würde man vermutlich, Ressourcen vorausgesetzt, doch ähnlich machen. Die andere Seite der Geschichte, die mediale, ist hier zutreffend beschrieben: wer von der Riege deutscher Journos hat denn Zugang zu der Operation im Süden (bisher habe ich hier nur den dpa Mann Can Merey auf dem Schirm) und wer hätte denn den Background, diese Geschichte auseinander zu nehmen und die Einzelteile zu analysieren? Damit meine ich nicht nur die militärischen Aspekte sondern auch wirtschaftliche (Drogenanbau) und sozialwissenschaftliche (wer unterstützt warum die Aufständischen?). Vielleicht mögen wir ja gemeinsam auf die Analyse von Lothar Rühl warten.</p>
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		<title>Von: Thomas Wiegold</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9634</link>
		<author>Thomas Wiegold</author>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:07:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2010/02/15/medienoffensive-und-journalisten-als-ego-shooter/#comment-9634</guid>
		<description>&lt;i&gt;Perception is reality.&lt;/i&gt; Könnte man schön beschreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Perception is reality.</i> Könnte man schön beschreiben.</p>
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