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	<title>Kommentare zu: Was jetzt zu sagen und zu tun ist</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:52:42 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-11032</link>
		<author>Andreas</author>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 16:07:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-11032</guid>
		<description>Die Aufmerksamkeit ist inzwischen da (R.I.P. fallen soldiers).
Allerdings auch meine Erschütterung über manche Kommentare bei SpOn oder Welt.
Jetzt wird endlich von Krieg gesprochen (das war es, was die Online-Kommentatoren immer gewollt haben), doch das uninformierte, naive Gemeckere geht weiter, Beleidigungen und Aufrufe zur Gewalt sind nicht selten zu lesen. Ich glaube, der einzige Weg, der Bevölkerung klarzumachen, was in AFG geleistet wird, ist ein aufwendiger:
Man muss lernen, das Internet zu nutzen. man darf nicht meinen, dass keiner gegen den krieg (für mich eher ungerechtfertigt) demonstriert, schließlich werden die Proteste über das Web 2.0 ausgetragen. Die Medienmacher der Bundeswehr wollen zwar, können aber nicht richtig vermitteln und erklären (seit IBuK KTzG ist, wird es besser). ich denke nicht, dass ein ISAF-Einsatzgegner plötzlich für den Einsatz ist, nur weil man inzwischen auch Gefechtsvideos Liebes BMVg, setzen sie eine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufmerksamkeit ist inzwischen da (R.I.P. fallen soldiers).<br />
Allerdings auch meine Erschütterung über manche Kommentare bei SpOn oder Welt.<br />
Jetzt wird endlich von Krieg gesprochen (das war es, was die Online-Kommentatoren immer gewollt haben), doch das uninformierte, naive Gemeckere geht weiter, Beleidigungen und Aufrufe zur Gewalt sind nicht selten zu lesen. Ich glaube, der einzige Weg, der Bevölkerung klarzumachen, was in AFG geleistet wird, ist ein aufwendiger:<br />
Man muss lernen, das Internet zu nutzen. man darf nicht meinen, dass keiner gegen den krieg (für mich eher ungerechtfertigt) demonstriert, schließlich werden die Proteste über das Web 2.0 ausgetragen. Die Medienmacher der Bundeswehr wollen zwar, können aber nicht richtig vermitteln und erklären (seit IBuK KTzG ist, wird es besser). ich denke nicht, dass ein ISAF-Einsatzgegner plötzlich für den Einsatz ist, nur weil man inzwischen auch Gefechtsvideos Liebes BMVg, setzen sie eine</p>
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	<item>
		<title>Von: s.</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4259</link>
		<author>s.</author>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 12:43:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4259</guid>
		<description>Mit dem Zweifel wächst das Wissen - oder war's doch andersrum?!? ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Zweifel wächst das Wissen - oder war&#8217;s doch andersrum?!? ;o)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4234</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 19:32:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4234</guid>
		<description>Ja, hier lesen Macher mit: Du zum Beispiel;-) Und unter den mehr als 1000 Besuchern, die allein gestern hier gelesen haben, dürften weitere sein - sagen zumindest die IP-Adressen (und für gewöhnlich zuverlässige menschliche Quellen). 

Immer noch Zweifel? Kanzlerkandidat Steinmeier folgt schon mal meinem Formulierungsvorschlag "Kampfeinsatz" (http://www.news-adhoc.com/steinmeier-veraergert-ueber-kriegsdebatte-zu-afghanistan-idna2009062537473/)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, hier lesen Macher mit: Du zum Beispiel;-) Und unter den mehr als 1000 Besuchern, die allein gestern hier gelesen haben, dürften weitere sein - sagen zumindest die IP-Adressen (und für gewöhnlich zuverlässige menschliche Quellen). </p>
<p>Immer noch Zweifel? Kanzlerkandidat Steinmeier folgt schon mal meinem Formulierungsvorschlag &#8220;Kampfeinsatz&#8221; (http://www.news-adhoc.com/steinmeier-veraergert-ueber-kriegsdebatte-zu-afghanistan-idna2009062537473/)</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4233</link>
		<author>Stefan</author>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 19:27:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4233</guid>
		<description>Das Problem die Berichterstattung an aktuellen Zwischenfällen aufzuhängen, ist dass in Deutschland da jedesmal sofort eine Abzugsdebatte ausbricht. Zum Glück nicht in der Regierung, aber die Kommentare von Linken und einigen Medien sind schon schlimm genug.

Es ist ja gut, wenn über den Einsatz offen geredet wird, aber wenn dann ständig Leute fordern "sofort alles abziehen" macht man sich erpressbar. Die Taliban wissen ganz genau was hier abläuft und dass sie mit minimalem Druck einen maximalen Effekt erzielen können.


Was mich sind noch extrem nervt, ist dass in Deutschland immer der Eindruck erweckt wird, das nur die USA kämpfen und dass alle Gewalt im Süden von den USA ausgeht. Es ist hier kaum bekannt dass dort auch Kanada, Großbritannien (obwohl bei denen vielleicht noch am ehesten), die Niederlande oder Dänemark massiv in Kämpfe und vor allem Offensiven verwickelt sind. Auch von den Franzosen und Italienern sind in letzter Zeit vermehr Berichte über Kämpfe zu hören.

Diese Wahrnehmung müsste sich wirklich mal ändern. Dann hätte man nicht mehr das leichte Feindbild USA und würde merken dass dort wirklich eine Allianz tätig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem die Berichterstattung an aktuellen Zwischenfällen aufzuhängen, ist dass in Deutschland da jedesmal sofort eine Abzugsdebatte ausbricht. Zum Glück nicht in der Regierung, aber die Kommentare von Linken und einigen Medien sind schon schlimm genug.</p>
<p>Es ist ja gut, wenn über den Einsatz offen geredet wird, aber wenn dann ständig Leute fordern &#8220;sofort alles abziehen&#8221; macht man sich erpressbar. Die Taliban wissen ganz genau was hier abläuft und dass sie mit minimalem Druck einen maximalen Effekt erzielen können.</p>
<p>Was mich sind noch extrem nervt, ist dass in Deutschland immer der Eindruck erweckt wird, das nur die USA kämpfen und dass alle Gewalt im Süden von den USA ausgeht. Es ist hier kaum bekannt dass dort auch Kanada, Großbritannien (obwohl bei denen vielleicht noch am ehesten), die Niederlande oder Dänemark massiv in Kämpfe und vor allem Offensiven verwickelt sind. Auch von den Franzosen und Italienern sind in letzter Zeit vermehr Berichte über Kämpfe zu hören.</p>
<p>Diese Wahrnehmung müsste sich wirklich mal ändern. Dann hätte man nicht mehr das leichte Feindbild USA und würde merken dass dort wirklich eine Allianz tätig ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: s.</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4232</link>
		<author>s.</author>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 19:23:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4232</guid>
		<description>Tzzz...immer diese Fernsehleute und von wegen EKT überall dabei... ;o) - 
gibt auch noch nen Radiosender bei der Truppe: zB diese Meldung im x-beliebigen Autoradio: "Das und das ist passiert. Das berichtet der deutsche Soldatensender" alternativ auch gern mit entsprechenden O-Tönen wäre doch auch nicht schlecht in Deinem PR-Reigen, oder?

Ganz zu schweigen von der wahnwitzigen Idee, dieses Soldatenradio-"Gedudel"  in D auszustrahlen (als RadioStream wären die Jungs übrigens sogar noch weit vorm grossen Bruder in Sachen "moderne Internettechnologien", oder gibts bei denen irgendwo gestreamte (Echtzeit-)Inhalte zu sehen/hören?)

Dazu als Punkt 1,5) also direkt hinter Angie zum Thema Klare Worte:
Schaffung einer internen (Mitarbeiter-)Kommunikationskultur im Sinne des Auftrages, die dazu führt, dass über geeignete und ggf. bereitgestellte Kanäle (siehe dazu den grossen Bruder und seine twitter-trooptube-facebook-Ambitionen) die kleinen und die grossen Dinge des Einsatzes AUTHENTISCH in die Heimat gelangen.
Das geht am besten direkt von StaatsBürger zu StaatsBürger ähm ich meinte natürlich StaatsBürger in Uniform zu StaatsBürger, ohne fünfmal abgezeichnet zu werden...auf offiziellen Seiten wird letzteres vom Rezipienten stets vermutet...

Oder erstma zum ausprobieren für die "Kommunikationstruppen" ganz altmodisch ein Blog eines Soldaten i.E., da sollen ja auch neuerdings Audio und Video's und so drinne funktionieren... ;o)

Achja, nochwas: Du glaubst echt, hier lesen MACHER mit?!? ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tzzz&#8230;immer diese Fernsehleute und von wegen EKT überall dabei&#8230; ;o) -<br />
gibt auch noch nen Radiosender bei der Truppe: zB diese Meldung im x-beliebigen Autoradio: &#8220;Das und das ist passiert. Das berichtet der deutsche Soldatensender&#8221; alternativ auch gern mit entsprechenden O-Tönen wäre doch auch nicht schlecht in Deinem PR-Reigen, oder?</p>
<p>Ganz zu schweigen von der wahnwitzigen Idee, dieses Soldatenradio-&#8221;Gedudel&#8221;  in D auszustrahlen (als RadioStream wären die Jungs übrigens sogar noch weit vorm grossen Bruder in Sachen &#8220;moderne Internettechnologien&#8221;, oder gibts bei denen irgendwo gestreamte (Echtzeit-)Inhalte zu sehen/hören?)</p>
<p>Dazu als Punkt 1,5) also direkt hinter Angie zum Thema Klare Worte:<br />
Schaffung einer internen (Mitarbeiter-)Kommunikationskultur im Sinne des Auftrages, die dazu führt, dass über geeignete und ggf. bereitgestellte Kanäle (siehe dazu den grossen Bruder und seine twitter-trooptube-facebook-Ambitionen) die kleinen und die grossen Dinge des Einsatzes AUTHENTISCH in die Heimat gelangen.<br />
Das geht am besten direkt von StaatsBürger zu StaatsBürger ähm ich meinte natürlich StaatsBürger in Uniform zu StaatsBürger, ohne fünfmal abgezeichnet zu werden&#8230;auf offiziellen Seiten wird letzteres vom Rezipienten stets vermutet&#8230;</p>
<p>Oder erstma zum ausprobieren für die &#8220;Kommunikationstruppen&#8221; ganz altmodisch ein Blog eines Soldaten i.E., da sollen ja auch neuerdings Audio und Video&#8217;s und so drinne funktionieren&#8230; ;o)</p>
<p>Achja, nochwas: Du glaubst echt, hier lesen MACHER mit?!? ;o)</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4223</link>
		<author>Andreas</author>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:31:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/06/25/was-jetzt-zu-sagen-und-zu-tun-ist/#comment-4223</guid>
		<description>“Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan in einem Kampfeinsatz. Das Ziel dieses Einsatzes ist es, den zivilen Wiederaufbau zu ermöglichen und abzusichern. Denn wir verteidigen in Afghanistan im Einklang mit der internationalen Gemeinschaft nicht nur unsere Freiheit, sondern auch die Grundrechte der dort lebenden Menschen. Das heißt: Wir verteidigen dort unsere Werte, und wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen in Afghanistan die Chance haben, ohne Angst vor Tod und Vertreibung ihr Land gemäß ihrer Werte wieder aufzubauen. Das heißt auch: Afghanistan ist ein Beispiel für das, was Experten als neue Kriege bezeichnen. Darauf müssen wir unsere Soldatinnen und Soldaten ebenso wie die Bevölkerung vorbereiten. Und genauso müssen wir jetzt die Versäumnisse der vergangenen Jahre anerkennen und sie nun mit einem noch größeren Einsatz in allen Bereichen, allen voran den Maßnahmen des zivilen Wiederaufbaus vorantreiben.”


Das ist wirklich genial! Diese Formulierung trifft's!
Ansonsten sehr gute und vor allem potenziell äußerst wirksame Vorschläge. Ca. zwei Drittel der deutschen Jugend sind inzwischen in sozialen Netzwerken o.Ä. vertreten. Ein Grund mehr, sich zudem für Nachrichtenportale wie Twitter oder Communities wie Facebook zu öffnen. 
Wenn dann auch noch (reale) Videos veröffentlicht werden, damit meine ich sowohl Material über Kampf- als auch über humanitäre Einsätze (das Spektrum des Three Block War, worum es sich in Afghanistan eindeutig handelt), wird man der Bundeswehr offener gegenüber stehen - das Bild entspricht damit immer mehr der Wirklichkeit.
Das ist der Schlüssel für weitreichende(ere) Akzeptanz unserer Soldaten und unserer Einsätze. 
MfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan in einem Kampfeinsatz. Das Ziel dieses Einsatzes ist es, den zivilen Wiederaufbau zu ermöglichen und abzusichern. Denn wir verteidigen in Afghanistan im Einklang mit der internationalen Gemeinschaft nicht nur unsere Freiheit, sondern auch die Grundrechte der dort lebenden Menschen. Das heißt: Wir verteidigen dort unsere Werte, und wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen in Afghanistan die Chance haben, ohne Angst vor Tod und Vertreibung ihr Land gemäß ihrer Werte wieder aufzubauen. Das heißt auch: Afghanistan ist ein Beispiel für das, was Experten als neue Kriege bezeichnen. Darauf müssen wir unsere Soldatinnen und Soldaten ebenso wie die Bevölkerung vorbereiten. Und genauso müssen wir jetzt die Versäumnisse der vergangenen Jahre anerkennen und sie nun mit einem noch größeren Einsatz in allen Bereichen, allen voran den Maßnahmen des zivilen Wiederaufbaus vorantreiben.”</p>
<p>Das ist wirklich genial! Diese Formulierung trifft&#8217;s!<br />
Ansonsten sehr gute und vor allem potenziell äußerst wirksame Vorschläge. Ca. zwei Drittel der deutschen Jugend sind inzwischen in sozialen Netzwerken o.Ä. vertreten. Ein Grund mehr, sich zudem für Nachrichtenportale wie Twitter oder Communities wie Facebook zu öffnen.<br />
Wenn dann auch noch (reale) Videos veröffentlicht werden, damit meine ich sowohl Material über Kampf- als auch über humanitäre Einsätze (das Spektrum des Three Block War, worum es sich in Afghanistan eindeutig handelt), wird man der Bundeswehr offener gegenüber stehen - das Bild entspricht damit immer mehr der Wirklichkeit.<br />
Das ist der Schlüssel für weitreichende(ere) Akzeptanz unserer Soldaten und unserer Einsätze.<br />
MfG</p>
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