Workshop „Sicherheit“

An der Universität Marburg findet am kommenden Wochenende (21. und 22. Februar) der erste Workshop der neu gegründeten „Akademischen Gesellschaft für sicherheitspolitische Kommunikation“ statt. Unter dem Titel „Sicherheit heute – morgen – übermorgen“ möchten die Initiatoren das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, um so die Grundlage für weiterführende Diskussionen zu schaffen. Ein Schwerpunkt des ersten Workshops wird auf der sicherheitspolitischen Kommunikation liegen. Dazu wird es insgesamt drei Vorträge geben, und zwar von:

  • Dr. Stephan Böckenförde (Vertretungsdozent an der Universität Marburg)
    Militär und sicherheitspolitische Kommunikation
  • Jochen Fischer (Universität Marburg)
    Medien als politische Akteure in der Sicherheitspolitik?
  • Sascha Stoltenow (Kommunikationsberater und Blogger)
    Die Bundeswehr als publizistischer Akteur

Das komplette Programm steht hier online. Anmeldungen sind noch möglich.

Der Workshop richtet sich vornehmlich an jene, die sich theoretisch wie praktisch mit sicherheitspolitischen  Fragestellungen auseinandersetzen. Dies betrifft sowohl Personen aus der strategisch-operativen Praxis als auch aus der
Wissenschaft, hier speziell Doktoranden, Habilitanden, aber auch Studierende höheren Semesters, die sich im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten und Forschungsvorhaben austauschen wollen.

Ich bin gespannt.

4 Gedanken zu “Workshop „Sicherheit“

  1. Servus, die Thematik klingt spannend. Vielleicht könnte bei einer künftigen Veranstaltung ein Vertreter Bundeswehr (Presseoffizier) die Runde ergänzen.
    Übrigens richtet die Konrad-Adenauer Stiftung im März ebenfalls ein Seminar/Workshop für junge Journalisten aus. U.a. werden hier sowohl Vertreter der Bundeswehr und als auch externe Referenten über die sicherheitspolitische Kommunikation sprechen.
    Losgelöst von dem Rahmen der Veranstaltungen ist es wichtig, überhaupt über diese Thematik zu sprechen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  2. Mit Dr. Bockenförde von der AIK ist bereits – wenn auch in anderer Rolle – ein Experte aus dem Bundeswehrumfeld vertreten. Darüber hinaus ist der Workshop auch für andere offen. Wenn also ein Presseoffizier (oder sogar mehrere) Zeit und Lust hat/haben, nach Marburg zu kommen, werden die Veranstalter da sicher nichts gegen haben. Allerdings ist der Workshop deutlich offener und kritischer angelegt, als die „Druckbetankungen“ junger Journalisten. Es ist nämlich explizit keine Veranstaltung, um Öffentlichkeitsarbeit für die Bundeswehr zu betreiben. Insofern wäre der Mehrwert eines AIK-geschulten Verkünders auf einem solchen Podium vermutlich begrenzt.

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