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	<title>Kommentare zu: Eine gute Rede</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2008/10/24/eine-gute-rede/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:30:07 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Otfrid Weiss</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2008/10/24/eine-gute-rede/#comment-1329</link>
		<author>Otfrid Weiss</author>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 12:18:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2008/10/24/eine-gute-rede/#comment-1329</guid>
		<description>Anmerkung zur Anmerkung: Warum ist die politische Kommunikation in Deutschland ein rein reagierendes Instrument? Warum agiert Politik nicht, warum reagiert sie nur? Im Wesen des Politischen liegt das nicht. Politik ist Freund-Feind-Denken, sagt Carl Schmitt in seiner Politischen Theologie. Auch wenn man Carl Schmitt mit Vorsicht genießen sollte, hat er doch solche Beobachtungen frappierend deutlich formuliert. Politik ist Angriff und Verteidigung, könnte man weiterführend analysieren. Gerade auch für die Politik gilt das Gesetz des Handelns. Frei nach Clausewitz und Sunzi könnte man formulieren: Wer nicht handelt, wird behandelt. Actio statt reactio ist das Gebot der Stunde. Politik muß sich nicht zwangsläufig das Handeln und Reagieren vom Terror aufzwingen lassen. Wie schon früher in diesem allgemeinen Blog geschrieben, könnte und sollte Politik mit mutigen Sätzen wie "Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt" die Initiative gegenüber dem Terror zurückgewinnen. Vielleicht brauchen wir nur andere Politiker?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anmerkung zur Anmerkung: Warum ist die politische Kommunikation in Deutschland ein rein reagierendes Instrument? Warum agiert Politik nicht, warum reagiert sie nur? Im Wesen des Politischen liegt das nicht. Politik ist Freund-Feind-Denken, sagt Carl Schmitt in seiner Politischen Theologie. Auch wenn man Carl Schmitt mit Vorsicht genießen sollte, hat er doch solche Beobachtungen frappierend deutlich formuliert. Politik ist Angriff und Verteidigung, könnte man weiterführend analysieren. Gerade auch für die Politik gilt das Gesetz des Handelns. Frei nach Clausewitz und Sunzi könnte man formulieren: Wer nicht handelt, wird behandelt. Actio statt reactio ist das Gebot der Stunde. Politik muß sich nicht zwangsläufig das Handeln und Reagieren vom Terror aufzwingen lassen. Wie schon früher in diesem allgemeinen Blog geschrieben, könnte und sollte Politik mit mutigen Sätzen wie &#8220;Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt&#8221; die Initiative gegenüber dem Terror zurückgewinnen. Vielleicht brauchen wir nur andere Politiker?</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2008/10/24/eine-gute-rede/#comment-1292</link>
		<author>Daniel</author>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 18:44:24 +0000</pubDate>
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		<description>Traurig, dass erst zwei Soldaten fallen müssen, damit der Autor des Blogs auf eine Wende hoffen darf. In diesen Situationen zeigt sich deutlich, dass die politische Kommunikation ein rein reagierendes Instrument ist. Eine langfristige klare Sprache in den offiziellen Verlautbarungen des Verteidigungsministeriums – insbesondere über die mehrfach geprüften Trauerreden des Ministers hinaus – bleibt daher weiter eine wünschenswerte Vision. Es sei denn, die Gegner der „vernetzten Sicherheitsbemühungen forcieren die asymmetrische Bedrohung“ durch neue Anschläge auf deutsche Soldaten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Traurig, dass erst zwei Soldaten fallen müssen, damit der Autor des Blogs auf eine Wende hoffen darf. In diesen Situationen zeigt sich deutlich, dass die politische Kommunikation ein rein reagierendes Instrument ist. Eine langfristige klare Sprache in den offiziellen Verlautbarungen des Verteidigungsministeriums – insbesondere über die mehrfach geprüften Trauerreden des Ministers hinaus – bleibt daher weiter eine wünschenswerte Vision. Es sei denn, die Gegner der „vernetzten Sicherheitsbemühungen forcieren die asymmetrische Bedrohung“ durch neue Anschläge auf deutsche Soldaten.</p>
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