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	<title>Kommentare zu: Das Wort hat: Der Minister</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2008/10/21/das-wort-hat-der-minister/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:29:00 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Tiberius</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2008/10/21/das-wort-hat-der-minister/#comment-1225</link>
		<author>Tiberius</author>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 14:44:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2008/10/21/das-wort-hat-der-minister/#comment-1225</guid>
		<description>Absolut richtig! 

Es ist beschämend, wie sich Minister und IP-Stab verhalten. 

In Afghanistan lassen unsere Kameraden ihr Leben im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt, der nichts anderes zu fürchten hat, als eine offene Debatte und den Verlust an Reputation, hat nicht mehr zu bemerken, als das es ihn betroffen macht, daß - siehe die entsprechenden Pressemitteilungen -  die Bundeswehr vom gepanzerten Fahrzeug bis zum Arzttrupp nichts versäumt hat und die Angriffe feige und hinterhältig waren. 

Ich erwarte nicht, daß der Befehlshaber in der Öffentlichkeit Beteuerungen der eigenen Unschuld vor sich herschiebt. Ich erwarte keine öffentliche Betroffenheit oder gar Tränen. Was ich aber erwarte, ist, das der, auf dessen Befehl hier gehandelt wird, den Tod seiner Männer, seiner guten Männer beklagt, Männer, die für eine gute Sache gestorben sind, die ein Opfer gebracht haben, das wir ehren müssen und nicht vergessen dürfen. Wenn der Minister das nicht öffentlich, an erster Stelle sagen kann, wenn er dazu nicht in der Lage ist, dann muß er gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut richtig! </p>
<p>Es ist beschämend, wie sich Minister und IP-Stab verhalten. </p>
<p>In Afghanistan lassen unsere Kameraden ihr Leben im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt, der nichts anderes zu fürchten hat, als eine offene Debatte und den Verlust an Reputation, hat nicht mehr zu bemerken, als das es ihn betroffen macht, daß - siehe die entsprechenden Pressemitteilungen -  die Bundeswehr vom gepanzerten Fahrzeug bis zum Arzttrupp nichts versäumt hat und die Angriffe feige und hinterhältig waren. </p>
<p>Ich erwarte nicht, daß der Befehlshaber in der Öffentlichkeit Beteuerungen der eigenen Unschuld vor sich herschiebt. Ich erwarte keine öffentliche Betroffenheit oder gar Tränen. Was ich aber erwarte, ist, das der, auf dessen Befehl hier gehandelt wird, den Tod seiner Männer, seiner guten Männer beklagt, Männer, die für eine gute Sache gestorben sind, die ein Opfer gebracht haben, das wir ehren müssen und nicht vergessen dürfen. Wenn der Minister das nicht öffentlich, an erster Stelle sagen kann, wenn er dazu nicht in der Lage ist, dann muß er gehen.</p>
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