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	<title>Kommentare zu: Die Rückkehr des Landserromans</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2008/01/12/die-ruckkehr-des-landserromans/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 23:57:25 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2008/01/12/die-ruckkehr-des-landserromans/#comment-540</link>
		<author>Thorsten</author>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 08:44:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2008/01/12/die-ruckkehr-des-landserromans/#comment-540</guid>
		<description>Evakuierung + Bewertung durch "niedrige" Dienstgrade:

Leider höre ich diese Argumente ja auch in offiziellen Stellungsnahmen ... am Ende hat jeder noch so gute Evakuierungsplan nur dann Wert, wenn ihn der "niedrigste" Dienstgrad verstanden und verinnerlicht hat und im Krisenfall handelt, ohne nachzudenken- und das scheint mir hier nicht der Fall zu sein ... man stelle sich mal vor, das VW Werk in Wolfsburg würde abbrennen und "niedrige" Ränge kennen den Evekuierungsplan nicht - man kann sicher sein, das jedes noch so kleine zivile Unternehmen es hinbekommt, seine Mitarbeiter mehrmals im Jahr bzgl. Evakuierungsmassnahmen zu schulen und dieses sogar noch per Unterschrift nachzuweisen - sorry, aber da kommen mir beim Militär bei diesen Argumenten Zweifel auf, wenn ich davon ausgehe, dass im Buch nicht vorsätzlich gelogen wird ....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Evakuierung + Bewertung durch &#8220;niedrige&#8221; Dienstgrade:</p>
<p>Leider höre ich diese Argumente ja auch in offiziellen Stellungsnahmen &#8230; am Ende hat jeder noch so gute Evakuierungsplan nur dann Wert, wenn ihn der &#8220;niedrigste&#8221; Dienstgrad verstanden und verinnerlicht hat und im Krisenfall handelt, ohne nachzudenken- und das scheint mir hier nicht der Fall zu sein &#8230; man stelle sich mal vor, das VW Werk in Wolfsburg würde abbrennen und &#8220;niedrige&#8221; Ränge kennen den Evekuierungsplan nicht - man kann sicher sein, das jedes noch so kleine zivile Unternehmen es hinbekommt, seine Mitarbeiter mehrmals im Jahr bzgl. Evakuierungsmassnahmen zu schulen und dieses sogar noch per Unterschrift nachzuweisen - sorry, aber da kommen mir beim Militär bei diesen Argumenten Zweifel auf, wenn ich davon ausgehe, dass im Buch nicht vorsätzlich gelogen wird &#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Inzisivus</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2008/01/12/die-ruckkehr-des-landserromans/#comment-526</link>
		<author>Inzisivus</author>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 22:37:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2008/01/12/die-ruckkehr-des-landserromans/#comment-526</guid>
		<description>Landserroman wäre wirklich treffender!
Aber leider gibt der Autor vor, einen Tatsachenbericht vorgelegt zu haben.
Daran darf man aber zweifeln.

Sicherlich hat er das eine oder andere in diesem Buch so oder so ähnlich während seines Einsatzes erlebt. Es gibt aber einige Ungereimtheiten.
Hier zwei Beispiele, welche leicht zu überprüfen sind: 
1. In Buch liest der geneigte Leser, ISAF bestünde zum Zeitpunkt des Einsatzes des Autors / der Autoren aus drei Brigaden. Tatsache ist aber, dass es damals nur eine ISAF-Brigade im Raum Kabul gab, die KMNB. 
Nicht-Militärs mag dies egal sein. Für die militärische Operationsführung ist dies aber von großer Bedeutung, hat es doch erhebliche Auswirkung auf die Raumordnung, welche festlegt, welcher Truppenteil für welches Gebiet verantwortlich zeichnet. 
Wenn nun der bzw. die Autoren so elementare Dinge nicht wissen, wie können sie dann sicher sein, außerhalb des Operationsgebietes gewesen zu sein?
2. Darüber hinaus lesen wir, ISAF sei 2002 eine NATO-Mission gewesen. Auch dies ist nicht korrekt. Die NATO hat erst ein Jahr später die Führungsverantwortung übernommen.
Dies sind nur zwei kleine Beispiele grundsätzlicher Art, die einfach zu erfassen sind/wären. Sie werden aber im Buch falsch dargestellt.
 
Wie steht es dann mit der Glaubwürdigkeit in viel komplexeren Fragen, wie z.B. einer militärischen Evakuierung, aus?
Kann dies ein Soldat im Dienstgrad Stabsunteroffizier (zweitniedrigster Unteroffiziersrang) tatsächlich überblicken und bewerten, wenn er nicht einmal weiß unter wessen Führung er steht und wie der Raum, in dem er eingesetzt wird, gegliedert ist? 
Ich befürchte : NEIN!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Landserroman wäre wirklich treffender!<br />
Aber leider gibt der Autor vor, einen Tatsachenbericht vorgelegt zu haben.<br />
Daran darf man aber zweifeln.</p>
<p>Sicherlich hat er das eine oder andere in diesem Buch so oder so ähnlich während seines Einsatzes erlebt. Es gibt aber einige Ungereimtheiten.<br />
Hier zwei Beispiele, welche leicht zu überprüfen sind:<br />
1. In Buch liest der geneigte Leser, ISAF bestünde zum Zeitpunkt des Einsatzes des Autors / der Autoren aus drei Brigaden. Tatsache ist aber, dass es damals nur eine ISAF-Brigade im Raum Kabul gab, die KMNB.<br />
Nicht-Militärs mag dies egal sein. Für die militärische Operationsführung ist dies aber von großer Bedeutung, hat es doch erhebliche Auswirkung auf die Raumordnung, welche festlegt, welcher Truppenteil für welches Gebiet verantwortlich zeichnet.<br />
Wenn nun der bzw. die Autoren so elementare Dinge nicht wissen, wie können sie dann sicher sein, außerhalb des Operationsgebietes gewesen zu sein?<br />
2. Darüber hinaus lesen wir, ISAF sei 2002 eine NATO-Mission gewesen. Auch dies ist nicht korrekt. Die NATO hat erst ein Jahr später die Führungsverantwortung übernommen.<br />
Dies sind nur zwei kleine Beispiele grundsätzlicher Art, die einfach zu erfassen sind/wären. Sie werden aber im Buch falsch dargestellt.</p>
<p>Wie steht es dann mit der Glaubwürdigkeit in viel komplexeren Fragen, wie z.B. einer militärischen Evakuierung, aus?<br />
Kann dies ein Soldat im Dienstgrad Stabsunteroffizier (zweitniedrigster Unteroffiziersrang) tatsächlich überblicken und bewerten, wenn er nicht einmal weiß unter wessen Führung er steht und wie der Raum, in dem er eingesetzt wird, gegliedert ist?<br />
Ich befürchte : NEIN!</p>
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